07.01.2020, 18:07 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Kenntnisse in Pflege erwerben und Kulturen kennenlernen

13 Frauen und Männer aus sechs Ländern im Alter von 23 bis 52 schaffen alle miteinander die Abschlussprüfungen. Das ist gelungen über eine einjährige Teilzeitausbildung zur Pflegeserviceassistentin / zum Pflegeserviceassistenten.

Gruppenbild der Teilnehmer mit den Dozenten Michael Rilke (sitzend, rechts) und Marina Huesmann (hinten, 6. von links) sowie Silvia van den Berg (sitzend) bei der Zertifikatsübergabe. Es fehlen die Dozenten Gesine Butke und Gerd Hemmioltmanns.Foto: privat

Gruppenbild der Teilnehmer mit den Dozenten Michael Rilke (sitzend, rechts) und Marina Huesmann (hinten, 6. von links) sowie Silvia van den Berg (sitzend) bei der Zertifikatsübergabe. Es fehlen die Dozenten Gesine Butke und Gerd Hemmioltmanns.Foto: privat

Nordhorn Die Teilnehmer haben sich über ein Jahr lang zweimal in der Woche einen Vormittag lang getroffen, um die Grundlagen aus den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Demenz, Hygiene und vieles mehr zu lernen. Zusätzlich musste ein Praktikum von 140 Stunden geleistet werden. Diese Teilzeitform ist geeignet für Wiedereinsteigerinnen, für Eltern mit kleinen Kindern, für Teilnehmer, die nebenher noch arbeiten oder Deutsch lernen oder sonst Hindernisse haben, die eine Vollzeitausbildung nicht erlauben.

„Es wurden eine Menge Fachkenntnisse vermittelt und quasi nebenher hat so viel interkulturelles Lernen stattgefunden. Das war für alle eine wirklich gute und bereichernde Erfahrung“, heißt es von den Organisatoren. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer konnte bereits während der Ausbildung einen Arbeitsplatz in der Pflege finden. Einige werden weiterlernen – entweder über praktische Tätigkeiten, um die Sprachkenntnisse noch zu verbessern oder auch, weil sie generalistische Pflegeausbildung anstreben.

„Wir sind nicht nur stolz, dass alle durchgehalten haben, sondern auch, dass die Gruppe sich auch über die Ausbildung hinaus engagiert hat, wie zum Beispiel beim Fest der Kulturen, beim ,Einheitsbuddeln‘ und bei der gegenseitigen Unterstützung.“

Ein neuer Kursus, in dem noch ein paar Plätze frei sind, beginnt noch in diesem Monat, teilt die EEB mit. Über Inhalte und Fördermöglichkeiten berät die Evangelische Erwachsenenbildung unter der Telefonnummer 05921 727280.

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