Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
08.05.2020, 10:56 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Jungtierzeit im Tierpark Nordhorn

Die Besucher des Nordhorner Tierparks können jüngsten Nachwuchs erleben. Unter anderem bei den Graugänsen und den Steinböcken. Auch bei den Bennett-Kängurus hat sich etwas getan.

Nachwuchs bei den Graugänsen. Foto: Jürges

Nachwuchs bei den Graugänsen. Foto: Jürges

Nordhorn Es scheint fast so, als hätten sie darauf gewartet, bis die Besucher den Familienzoo wieder betreten dürfen. Seit der Neu-Eröffnung am vergangenen Mittwoch brachte Steinbockweibchen „Erina“ ein kleines Böckchen zur Welt. Schon nach wenigen Stunden machte es die ersten Kletterausflüge. Erst auf Mamas Rücken und dann auf die umliegenden Steine. Auch die Graugänse „Johanna“ und „Gerfried“ sind seitdem stolze Eltern von sechs flauschigen, gelben Federbällen. Als Nestflüchter laufen die Gänseküken ihren Eltern bereits am ersten Lebenstag hinterher. Insofern sind sie ein echter Hingucker auf der Wiese am Teich. Während der Ruhephasen sieht man manchmal kleine Köpfchen zwischen dem Gefieder von „Johanna“ auftauchen. Die Gänsemutter hudert, wärmt dann ihre Küken.

Sogar in der Limikolenvoliere sind die ersten Küken bei den Säbelschnäblern geschlüpft. Sie sind ebenfalls Nestflüchter, aber mit ihrem schwarz-grau-weiß gepunkteten Flaumgefieder extrem gut getarnt im Grün der Anlage. Außerdem sind sie viel kleiner als die gelben Gänseküken. Interessant ist, dass Säbelschnäblerküken mit einem geraden Schnabel aus dem Ei kommen. Erst im Laufe der Zeit wächst er zu einem nach oben gekrümmten Schnabel, wie er bei den schwarz-weißen ausgewachsenen Vögeln zu sehen ist.

Schon seit einiger Zeit konnten die Zoomitarbeiter bei einigen Bennettkänguru-Weibchen kräftige „Tätigkeiten“ im Beutel beobachten. Hin und wieder schaute auch schon ein Köpfchen oder ein langes Hinterbein heraus. Nun konnte eines der Jungtiere bereits bei einem ersten Ausflug außerhalb des schützenden Beutels beobachtet werden. Neugierig betrachtet es die Menschen in seinem großen Freigehege. Im Streichelzoo am kleinen Bauernhof sind die Zwergziegenjungtiere bereits fast ein halbes Jahr alt. Bei den Ouessantschafen hingegen wurden fünf kleine Lämmer erst vor Kurzem geboren. Sie weichen ihren Müttern nicht von der Seite und kommen daher auch gelegentlich auf die Streichelzoofläche.

Seit Mittwoch, 6. Mai, ist der Tierpark wieder täglich von 9 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. Alle Gäste halten sich vorbildlich an die vorgegebenen Hygienemaßregeln und genießen einen Gang durch den grünen Park. Die Gastronomie hat ihr „To go“-Angebot ausgeweitet und sorgt durch ausgefeilte Besucherlenkung für die Einhaltung der Mindestabstände. Das Essen genießen können die Besucher in den zahlreichen Strandkörben und auf Bänken etwas abseits der Gastronomie. Der Tierpark mit seinen zwölf Hektar bietet viel Platz auf seinen Wegen und in den Gehegen, sodass einem entspannten Zoobesuch nichts im Wege steht.

Ein „Böckchen“ ist zur Welt gekommen. Foto: Ten Tusscher

Ein „Böckchen“ ist zur Welt gekommen. Foto: Ten Tusscher

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating
Copyright © Grafschafter Nachrichten - Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.
Corona-Virus