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13.04.2018, 15:26 Uhr

Junge Muslime im Gespräch: Gehört der Islam zu Deutschland?

Die Ahmadiyya Muslim-Jugendorganisation in Nordhorn lädt am Donnerstag, 19. April, ab 17 Uhr zu einem „Café-Gespräch“ im „café mittendrin“ an der Daimlerstraße 1 ein, um mit den Besuchern die Frage zu erörtern, ob der Islam zu Deutschland gehört.

Junge Muslime im Gespräch: Gehört der Islam zu Deutschland?

Ende Januar gab die Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde Nordhorn einen Neujahrsempfang und informierte über den Baufortschritt ihrer Moschee in der Kreisstadt. Zu den Gästen des Empfangs gehörte auch Bürgermeister Thomas Berling. Foto: Kersten

gn Nordhorn. „Während erneut eine Debatte losgetreten wurde, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, scheint ein ernst zu nehmender Teil der Bevölkerung eine negative Haltung gegenüber ihren muslimischen Mitbürgern zu haben“, teilt die Gemeinde mit: „Dazu kommt, dass ein Teil der Bevölkerung kaum Kontakte zu Muslimen hat.“ Das nimmt die Ahmadiyya Muslim-Jugendorganisation zum Anlass, zu einem „Café-Gespräch“ mit den jungen Muslimen einzuladen.

„Als einer der größten muslimischen Jugendverbände Deutschlands möchten wir die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen und Antworten auf ihre Fragen und Ängste liefern. Wir sind der Ansicht, dass Vorbehalte am besten durch Begegnung und Dialog abgebaut werden können“, erklärt Hasanat Ahmad, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya Muslim-Jugendorganisation. Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Indien als Reformgemeinde im Islam gegründet. Die Gemeinde bekennt sich „ausdrücklich zu den im Grundgesetz unveräußerlichen Grund- und Menschenrechten und tritt für die Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit ein sowie die Trennung von Religion und Politik“.

In Deutschland gehört sie zur ältesten und mit über 40.000 Mitgliedern zu den größten islamischen Organisationen und hat als erste islamische Gemeinde den Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts erlangt. In Nordhorn plant die Gemeinde den Bau einer eigenen Moschee.

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