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07.04.2019, 18:39 Uhr

„Jesus lebt“: Baptisten präsentieren Ostermusical

In eindrücklichen Szenen wurde in den vergangenen zwei Wochen gleich dreimal die Geschichte Jesu und seiner Jünger zwischen Palmsonntag und Pfingsten in der Baptistenkirche Nordhorn aufgeführt.

„Jesus lebt“: Baptisten präsentieren Ostermusical

Das Team des Musicalprojektes hatte sich wochenlang auf die Auftritte vorbereitet. Foto: privat

Nordhorn „Jesus lebt“ heißt das Ostermusical, das von mehr als 70 Mitwirkenden im Alter von 5 bis 71 Jahren inszeniert wurde, daunter überwiegend Schulkinder und Jugendliche, die zuvor sechs Monate unter der Leitung von Gabriele Brockmann und einem großen Mitarbeiterteam an dem Projekt gearbeitet hatten. Die zwei Abendvorstellungen sowie die Schulvorführung waren gut besucht. Mehr als 800 Gäste konnten so das Musical erleben.

Hier war alles selbstgemacht. Die Band mit ihren anspruchsvollen Soloinstrumenten überzeugte genauso wie der mehrstimmige Chor, der Gesang der Solisten oder die Darstellung der jungen Schauspieler. Sogar Tanzeinlagen, Lichteffekte oder ein Videoclip wurden in die Inszenierung eingebaut.

Das Bühnenbild nahm die Gäste mit in die Stadt Jerusalem vor 2000 Jahren. Auf kleinstem Raum wechselten die Szenen vor den Stadttoren Jerusalems, im Haus der Jünger, im Garten Getsemane, vor Pontius Pilatus oder am leeren Grab. Die so dargestellte Geschichte wurde durch nachdenklich-ruhige, humorvoll-witzige und auch rhythmisch-fröhliche Musikstücke unterstrichen. Beim letzten Song regnete es passend zur Stimmung goldenes Konfetti.

In ihrer Verabschiedung schlug Pastorin Silke Sommerkamp den Bogen zu den anstehenden kirchlichen Feiertagen. „Vielleicht kann man jetzt, wenn man das Musical gesehen hat, die Osterfreude der ersten Christen erst richtig verstehen“, lautete ihr Resümee.

Das Musicalprojekt war bereits das fünfte seiner Art in den vergangenen zehn Jahren.

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