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04.04.2020, 11:51 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Insgesamt 28 Covid-19-Patienten in Euregio-Klinik behandelt

In den vergangenen Wochen wurden 28 Covid-19-Patienten in der Nordhorner Euregio-Klinik behandelt. Darüber hinaus gab es viele Fälle, die entsprechende Symptome zeigten und stationär behandelt wurden, sich aber der Verdacht nicht bestätigte.

Vornehmlich ältere Covid-19-Patienten werden in der Euregio-Klinik behandelt. Foto: Westdörp

Vornehmlich ältere Covid-19-Patienten werden in der Euregio-Klinik behandelt. Foto: Westdörp

Von Carolin Ernst

Nordhorn Aktuell sind es zehn Covid-19-Patienten, die in der Nordhorner Klinik behandelt werden. Fünf von ihnen werden auf der als Isoliereinheit eingerichteten Intensivstation versorgt, fünf auf der Normalstation, die ebenfalls als Isoliereinheit eingerichtet worden ist. „Einige Patienten konnten glücklicherweise zwischenzeitlich wieder entlassen werden“, teilte Klinik-Geschäftsführer Michael Kamp in einer Pressemitteilung am Sonnabend mit.

Insgesamt seien in den vergangenen Wochen 28 Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19 behandelt worden. Darüber hinaus habe es einige Verdachtsfälle mit entsprechenden Symptomen gegeben, bei denen Covid-19 nicht diagnostiziert wurde.

„Ein älterer Patient mit Wohnsitz im Landkreis Grafschaft Bentheim ist zwischenzeitlich leider auf Grund der Vorerkrankungen und der zusätzlichen Beeinträchtigungen durch Covid-19 verstorben“, berichtete Kamp weiter. Bei den derzeitigen Patienten handelt es sich nach Klinik-Angaben weiterhin eher um ältere Patienten. Jugendliche oder Kinder befinden sich derzeit nicht unter den Patienten.

Mahnung des Geschäftsführers

„Es ist derzeit nicht verlässlich einzuschätzen, wie sich die Patientenzahlen weiter entwickeln. Die deutschlandweit zunehmend langsamer ansteigende Zahl der Neuinfektion ist zwar kein Anlass für eine Entwarnung. Diese lässt aber zugleich hoffen, dass die im Zuge des Kontaktverbotes erlassenen Maßnahmen erste Wirkung entfalten. Da es aber einen zeitlichen Nachlauf zwischen Infektion und möglicher Behandlungsnotwendigkeit gibt, müssen wir davon ausgehen, dass die Spitze der Patientenzahlen noch nicht erreicht ist“, erläutert Geschäftsführer Michael Kamp die aktuelle Situation.

Neben den bereits vorhandenen und im Rahmen der regulären Akutversorgung weiter benötigten Intensivbehandlungsplätzen, wurden 17 weitere Plätze eingerichtet und mit entsprechender Medizintechnik ausgestattet. Insgesamt stehen damit mindestens 24 Intensivbehandlungsplätze für Covid-19-Patienten zur Verfügung.

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