Grafschafter Nachrichten
20.10.2017

Hospizhilfe präsentiert „Trauerkoffer“ für Schulen

Hospizhilfe präsentiert „Trauerkoffer“ für Schulen

Den „Trauerkoffer“ der Hospizhilfe stellt Gisela Hindriks vor. Sie arbeitet mit dem Koffer unter anderem in Grafschafter Schulen. Foto: privat

Damit sich Lehrer und Erzieher auf mögliche Trauerfälle vorbereiten können, veranstaltet die Hospizhilfe Grafschaft Bentheim am 25. Oktober von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle, Neuenhauser Straße 74, eine Infoveranstaltung.

Nordhorn. Jeder in der Schule kann plötzlich mit einem Todesfall oder einer Trauersituation konfrontiert werden. Beim Verlust eines Kindes, eines nahen Angehörigen oder eines Mitarbeiters kommt es für die Einrichtung zu vielen Fragen. Dann müssen Entscheidungen in einem nicht alltäglichen Handlungsfeld getroffen werden. Jede Situation ist einmalig – trotzdem ist es hilfreich, im Kollegium und Mitarbeiterkreis eine gemeinsame Strategie im Umgang mit dem Thema Tod zu finden.

Damit sich Lehrer und Erzieher auf mögliche Trauerfälle vorbereiten können, veranstaltet die Hospizhilfe Grafschaft Bentheim am 25. Oktober von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle, Neuenhauser Straße 74, eine Infoveranstaltung. Dort soll ein „Trauerkoffer“ vorgestellt werden. Dieser dient als Hilfe und Beispiel für Schulen und Kindergärten. Die Einrichtungen können diesen Koffer jederzeit ausleihen. Um Anmeldung wird bis zum 23. Oktober gebeten unter Telefon 05921 75400 oder per E-Mail an info@hospizhilfe.de.

Die Teilnehmer erhalten einen Leitfaden, mit dem sie in ihren Schulen oder Kindergärten vorbereitende Maßnahmen ergreifen können. Um speziell Kinder in einer Trauersituation besser verstehen zu können, werden Todesvorstellungen von Kindern in verschiedenen Altersstufen zum Thema gemacht und über Trauerphasen gesprochen. Bilderbücher und Fachbücher zu diesem Thema stehen zur Verfügung.

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