07.05.2019, 16:12 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Hölscher weiter Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung

Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Grafschaft Bentheim, Hermann Hölscher, geht in die nächste Amtsperiode. Hölscher hat seinen neuen Vorstand aufgestellt und drei jüngere Mitglieder eingebunden.

Der neue Kreisvorstand (von links): Hauptgeschäftsführer Land Andreas Sobotta, Michael Bült, stellvertretende Vorsitzende Elke Kwade-Meyer, Johannes Heilemann, Vorsitzender Hermann Hölscher, stellvertretender Vorsitzender Ralf Brümmer und Schatzmeister Gerd Schepers.Foto: MIT Presse

Der neue Kreisvorstand (von links): Hauptgeschäftsführer Land Andreas Sobotta, Michael Bült, stellvertretende Vorsitzende Elke Kwade-Meyer, Johannes Heilemann, Vorsitzender Hermann Hölscher, stellvertretender Vorsitzender Ralf Brümmer und Schatzmeister Gerd Schepers.Foto: MIT Presse

Nordhorn Der neue und alte Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Grafschaft Bentheim, Hermann Hölscher, geht in die nächste Amtsperiode. Hölscher hat seinen neuen Vorstand aufgestellt und drei jüngere Mitglieder, im Alter zwischen 28 und 48 Jahren, eingebunden. Wichtig ist ihm, die Jugend für die Zukunft mitzunehmen, speziell auch in Zeiten rasanter Digitalisierungen und Veränderungen. Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde der 48-jährige Ralf Brümmer gewählt. Er ist Jurist und in kaufmännischer Leitung eines renommierten mittelständischen Unternehmens tätig.

Hölscher bedankte sich für die Mitarbeit seiner Vorstandskollegen in den vergangenen zwei Jahren und verabschiedete gleichzeitig den bisherigen langjährigen Vorstandskollegen Jan Sundag. Hölscher erwähnte bei seinem Rückblick insbesondere Veranstaltungen wie beispielsweise bei dem Unternehmen Marktkauf Kutsche mit dem MIT-Mitglied und jetzigen Finanzminister des Landes Niedersachsen, Reinhold Hilbers, sowie eine Veranstaltung mit Frühstück mit dem jetzigen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Autohaus Krüp.

Auf Stadtebene ist es Hölscher wichtig, dass die Verwaltung mehr Bürgernähe zeigt und die Strukturen durch mehr Digitalisierung gestrafft werden, sodass Vorgänge, auch im Bauwesen, schneller abgearbeitet werden können. Die Verwaltung solle dem Bürger dienen und der Bürger solle nicht etwa Bittsteller der Verwaltung sein.

Hölscher wörtlich: „Wir sollten uns in der ländlichen Region endlich mit dem G4-Mobilfunk beschäftigen, damit wir ein flächendeckendes Netz bekommen, und nicht über G5-Mobilfunk diskutieren und selbstfahrende Google-Autos. Wir haben hier diesbezüglich noch erheblichen Nachholbedarf. Klein- und mittelständische Betriebe sind nach wie vor das Rückgrat unserer Wirtschaft. Man sollte die Diskussion um höhere Mindestlöhne beenden und lieber den Arbeitnehmern fünf Euro pro Arbeitstag mehr zukommen lassen, das wären zumindest zirka 100 Euro pro Monat mehr. Dieses ließe sich aus der Reduzierung von Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer finanzieren. Damit wäre der arbeitenden Bevölkerung mehr geholfen.“

Des Weiteren fordert Hölscher von der Stadt Nordhorn und der Gewo, dass diese sich wieder mit dem Bau von Sozialwohnungen beschäftigen, damit die Probleme nicht noch weiter in die Zukunft getragen werden und in den nächsten Jahren mindestens 500 neue Sozialwohnungen benötigt werden. Mieten müssten endlich wieder bezahlbar sein.

Zudem erklärte Hermann Hölscher, dass „wir als MIT nicht direkt in politische Abläufe eingebunden sind, aber mit unseren Mitgliedern den Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann sowie mit dem Landtagsabgeordneten und Finanzminister Reinhold Hilbers direkt im politischen Kontakt und Geschehen stehen.“

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