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18.01.2018, 17:48 Uhr

Herbert Knebel bringt „Affentheater“ in die Alte Weberei

Herbert Knebels „Affentheater“ will auf Nordhorns Bühne „Rocken bis qualmt!“. Gelingen soll das mit einem humoristischen Ritt durch die Rock- und Popmusik. Los geht‘s am Sonnabend, 27. Januar, um 20 Uhr im Kulturzentrum Alte Weberei.

Herbert Knebel bringt „Affentheater“ in die Alte Weberei

Für sein Musikprogramm „Rocken bis qualmt!“ hat sich Herbert Knebels „Affentheater“ Verstärkung der Gastmusiker Henjek und Stenjek Popolski geholt. Foto: Willemsen

gn Nordhorn. Nur an wenigen ausgewählten Orten ist Herbert Knebel wieder mit seinem „Affentheater“ unterwegs. Am Sonnabend, 27. Januar, kommt er um 20 Uhr ins Kulturzentrum Alte Weberei. „Rocken bis qualmt!“ lautet der Titel, der ein Wiedersehen und vor allem Wiederhören mit den besten Songs aus den erfolgreichsten Programmen des Ensembles verspricht.

Knebels „Affentheater“ spielt hauptsächlich Coverversionen bekannter Klassiker der Rock- und Popmusik, versehen mit humoristischen Texten in deutscher Sprache. So wird zum Beispiel der Beatles-Klassiker „Lucy in the Sky with Diamonds“ zu „Mutti macht Geschrei, wenne heim komms‘“ und Bob Dylans „Knocking on Heaven’s Door“ zu „Nackend am Baggerloch“.

Für die Tour wird die vierköpfige Besetzung auf sechs Häupter erweitert: Neben Knebel und seinen – wie er selbst sagt – „Rentnerkollegen“ Ernst Pichel (alias Martin „Alfi“ Breuer, Bass), „der Trainer“ (Detlef Hinze, Schlagzeug) und Ozzy Ostermann (Georg Göbel, Gitarre) wurden laut Knebel kurzfristig Henjek und Stenjek Popolski auf dem „Transfermarkt für gruppenlose Musiker“ verpflichtet.

Herbert Knebel ist eine fiktive Figur des Kabarettisten und Komikers Uwe Lyko. Ihre Markenzeichen sind die Hornbrille, die Helmut-Schmidt-Mütze und der trockene Ruhrgebietshumor. Ob Diätwahn, Kontaktanzeigen, Talentshows, Modetrends oder das Gesundheitssystem – es gibt nichts, worüber sich der selbst ernannte Frührentner aus Essen nicht aufregt. Geboren wurde die Figur des Herbert Knebel bei einer Probe 1988. Kurze Zeit später ruft der gelernte Fernmeldetechniker Lyko auch die Band und Kabarettgruppe „Herbert Knebels Affentheater“ ins Leben. Nach einigen Mitgliederwechseln findet sich die heutige vierköpfige Formation. Auch sie kommen aus dem Ruhrgebiet.

Zunächst tritt das Quartett nur auf Kleinkunstbühnen in Essen auf. Auch jenseits der Grenzen des Reviers macht sich die Gruppe schnell einen Namen. Ohne „Dönekes“ (ausschmückende Erzählungen) „tun sie Butter bei die Fische“ (kommen auf den Punkt).

Mitte der 1990er-Jahre wird das Fernsehen auf die Figur des Herbert Knebel und sein „Affentheater“ aufmerksam. Es folgen zahlreiche TV-Auftritte, unter anderem in den „Mitternachtsspitzen“ im WDR. 2010 wurde Lyko vom Organisationsbüro der Kulturhauptstadt Essen 2010 gebeten, das Amt des Kulturbotschafters zu übernehmen.

Karten sind zum Preis von 22 Euro (Kategorie 1), 24.50 Euro (Kategorie 2), 26,50 Euro (Kategorie 3) und 30 Euro (Kategorie 4) zuzüglich Vorverkaufsgebühr erhältlich bei den Grafschafter Nachrichten am Coesfelder Hof 2, Georgies Plattenladen am Stadtring 33–35, im Reisebüro Berndt an der Firnhaber Straße 2, Reisebüro Richters in der Bentheimer Straße 27, beim VVV-Stadtmarketing an der Firnhaber Straße 17 und an allen ProTicket-Verkaufsstellen. GN-Card-Inhaber erhalten 2 Euro Rabatt.

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