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11.12.2019, 15:37 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Henner Will Stiftung fördert Bildung und Verständigung

Die Henner Will Stiftung fördert den Verein „Mentor, die Leselernhelfer“ und die die NTC „De Brug“ Schule in Gildehaus. Vertreterinnen der Stiftung haben sich nun die Projekte angesehen.

Eine digitale Tafel kommt bei Lehrern und Schülern im Niederländisch-Unterricht in Gildehaus gut an. Foto: privat

Eine digitale Tafel kommt bei Lehrern und Schülern im Niederländisch-Unterricht in Gildehaus gut an. Foto: privat

Nordhorn/Gildehaus Die Vertreterinnen der Henner Will Stiftung haben kürzlich Förderprojekte in Nordhorn und Köln besucht, um sich einen Überblick über die Entwicklungen zu verschaffen und einen engen Kontakt mit den Kooperationsorganisationen zu pflegen. Erste Station war die Bibliothek der Ernst Moritz Arndt Grundschule in Nordhorn. Dort trafen sich Lena Stelmachenko und Dr. Wiebke Buchholz-Will als Stiftungsvorstand mit Frau Schröder, der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins „Mentor, die Leselernhelfer“ sowie der Mentorin Frau Altenhof und deren Mentee.

Einzelne Kinder, überwiegend aus nicht deutschen Familien, erhalten regelmäßig Hilfen beim Erlernen der deutschen Sprache. „Von den Schulen werden die Leselernhelfer sehr geschätzt, von den Kindern vielfach heiß geliebt“, teilt die Stiftung in einer Presseerklärung mit. Sie fördert damit auch die Arbeit mit Migrantenkindern.

Anschließend wurde das Projekt NTC in Gildehaus besucht, wo die Vorstandsmitglieder den erfolgreichen Niederländischunterricht an der Grund- und Hauptschule Gildehaus erlebten. Ein neuer digitaler Kanal ist didaktisch in das gesamte Konzept sinnvoll integriert, sodass die Inhalte der Unterrichtsbücher mit den kurzen Videos oder interaktiven Aufgaben auf der Digitaltafel ergänzt werden und somit eine gute Abwechslung für Kinder schaffen. „Und das zahlt sich aus: Die Begeisterung bleibt bis Ende der Unterrichtsstunde bei Kleinen erhalten, denn sie können auf der Tafel Wortspiele spielen“, heißt es seitens der Stiftung. Und das, obwohl die Schüler den Niederländischunterricht erst nach dem Schultag an der deutschen Schule haben.

Bemerkenswert ist dabei, dass in der letzten Zeit nicht nur niederländische und deutsche Kinder im Unterricht sind, sondern auch Kinder, deren Eltern aus anderen Ländern kommen wie Frankreich, Polen oder Syrien. Insgesamt nehmen etwa 120 Kinder am Niederländischunterricht auf verschiedenen Stufen teil: vom Kindergarten über Grundschule bis zur weiterführenden Schule.

„Wir sind ganz stolz auf unsere neue Anschaffung, die digitale Tafel“, erzählt die Leiterin der Schule „De Brug“, Ine Hardt. Solches Material zu besorgen, genauso wie aktuelle Unterrichtsbücher zu besorgen, hilft der Stiftung NTC-Obergrafschaft bereits seit einigen Jahren die Henner Will Stiftung, die sich für Bildung und interkulturelle Verständigung einsetzt. Neben den Fördertätigkeiten setzt die Stiftung auch einige Projekte am Standort Köln selbst um, wie das Kinderfest für Kinder verschiedener Kulturen, Baumpflanzaktion mit Kindern und anderes mehr.

Die bisherige Förderung liegt bei 3800 Euro für das Mentorenprogramm sowie 2000 Euro für NTC.

Unterstützung: Auf der Website www.hw-stiftung.de können Interessierte mehr über die Projekte erfahren und darüber, wie sie mithelfen können. Fragen beantworten Lena Stelmachenko und Dr. Wiebke Buchholz-Will gerne unter info@hw-stiftung.de.

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