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25.03.2019, 15:57 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Grüne unterstützen Berling bei Bürgermeister-Kandidatur

Die Nordhorner Grünen wollen Thomas Berling weitere acht Jahre als Bürgermeister von Nordhorn sehen. Der Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen votierte auf seiner Mitgliederversammlung einstimmig für die Unterstützung des derzeitigen Amtsinhabers.

Bürgermeister Thomas Berlin tritt in Nordhorn für eine zweite Amtszeit an. Die SPD hatte ihn dafür ohne Gegenstimme nominiert. Nun sagen ihm die Grünen volle Unterstützung zu. Das Foto zeigt den amtierenden Bürgermeister beim Neujahrsempfang der Stadt im vergangenen Januar in der Alten Weberei.GN-Archivfoto: Wohlrab

Bürgermeister Thomas Berlin tritt in Nordhorn für eine zweite Amtszeit an. Die SPD hatte ihn dafür ohne Gegenstimme nominiert. Nun sagen ihm die Grünen volle Unterstützung zu. Das Foto zeigt den amtierenden Bürgermeister beim Neujahrsempfang der Stadt im vergangenen Januar in der Alten Weberei.GN-Archivfoto: Wohlrab

Von Thomas Kriegisch

Nordhorn Die drei bekannten Anwärter auf das Bürgermeisteramt hatten auf zwei Ortsvereinsversammlungen ihre Ziele und Pläne vorgestellt. Nach intensiven und offenen Diskussionen unter anderem zu Themen wie Klimaschutz, Mobilität, Wohnungsbau und Kultur, entschieden sich die Grünen, Thomas Berling als Kandidaten für eine weitere Amtszeit zu unterstützen“, berichtet der Ortsverbandssprecher und Vorsitzende der Ratsfraktion, Mathias Meyer-Langenhoff. Sie hoffen damit, klarer „urgrünen“ Positionen in der Kommunalpolitik Gehör verschaffen zu können.

Zwar habe Berling in manchen Sachfragen eine andere Meinung, dennoch seien die inhaltlichen Schnittmengen größer als mit den beiden anderen Bewerbern. Meyer-Langenhoff: „Die Diskussion hat durchaus unterschiedliche Handlungsansätze deutlich gemacht, aber auch Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu intensivieren.“

Auf die Aufstellung einer eigenen Kandidatin oder eines Kandidaten hatten die Nordhorner Grünen für die Bürgermeisterwahl am 26. Mai verzichtet. Keine der infrage kommenden Persönlichkeiten habe sich den Belastungen eines Wahlkampfes aussetzen wollen, da sich alle in ihren Berufen wohlfühlten und eine Kandidatur nur um der Kandidatur willen habe man nicht gewollt, erklärt Meyer-Langenhoff. Zudem erschien es den Parteimitgliedern keine Alternative, jemanden „von außen“ zu holen, ergänzt Elke Liening, Sprecherin des Ortsverbandes: „Aus diesen Gründen ist eine Unterstützung von Berling für uns folgerichtig.“

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