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24.05.2018, 22:00 Uhr

Gräber auf dem Südfriedhof bleiben für Angehörige pflegefrei

Auf dem Nordhorner Südfriedhof wird ab sofort eine neue Grabform angeboten: das einheitlich gestaltete Grab. Die entsprechende Fläche wurde nun fertiggestellt und ist ab sofort zur Belegung freigegeben.

Gräber auf dem Südfriedhof bleiben für Angehörige pflegefrei

Nehmen die pflegefreien Flächen in Augenschein (von links): Bürgermeister Thomas Berling, Thomas Brüninghoff (FDP), Stadtbaurat Thimo Weitemeier, Liesel Günther (SPD) und Heinz Silies vom Amt für Stadtentwicklung.Foto: privat

gn Nordhorn. Bürgermeister Thomas Berling, Stadtbaurat Thimo Weitemeier und Heinz Silies vom Amt für Stadtentwicklung sowie Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises „Friedhofssatzung“ nahmen die neue Fläche nun gemeinsam in Augenschein. Der Arbeitskreis aus Mitgliedern der Nordhorner Ratsparteien war im Mai 2017 gegründet worden, da die Nordhorner Friedhofssatzung geändert werden musste. Das einheitlich gestaltete Grab war eine der mit dem Arbeitskreis entwickelten Neuerungen.

Gräber auf dem Südfriedhof bleiben für Angehörige pflegefrei

Stadtbaurat Thimo Weitemeier (von links), Thomas Brüninghoff (FDP), Bürgermeister Thomas Berling, Liesel Günther (SPD), Heinz Silies vom Amt für Stadtentwicklung.Foto: privat

Mit den einheitlich gestalteten Gräbern ergänzt die Stadt Nordhorn ihr Angebot an Bestattungsformen, die für die Angehörigen im Anschluss an die Beerdigung pflegefrei sind. Die Bepflanzung und die Pflege der einheitlich gestalteten Gräber obliegen der Friedhofsverwaltung. Weitere pflegefreie Angebote, die in Nordhorn bereits seit längerer Zeit bestehen, sind die Rasengräber sowie die Baumbestattung.

Die Grabfelder wurden direkt gegenüber der Kapelle nahe des Haupteingangs angelegt. Zu der Anlage gehören auch drei neue Ruhebänke. Die neu geschaffenen Grabfelder bieten Platz für 60 Sarggräber sowie für 96 Urnengräber.

Sollte dieser Platz einmal nicht mehr ausreichen, stehen direkt angrenzende Erweiterungsflächen zur Verfügung. Die Gräber werden zunächst der Reihe nach belegt. Es besteht aber die Möglichkeit zur Verlängerung nach Ablauf der Ruhefrist. Es ist eine Nutzung als ein- oder zweistelliges Grab möglich, teilte die Stadt mit.

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