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18.12.2019, 18:39 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

GN-Weihnachtsspende geht auch an Naturschützer vom NABU

Statt Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartner zu verteilen, ist es bereits Tradition bei den GN, das Geld für einen guten Zweck zu spenden. Ein Teil des Geldes geht an den NABU, weitere 3500 Euro an die Rettungshundestaffel.

Zur Spendenübergabe trafen sich (von links) Verlagsleiter Matthias Richter und GN-Geschäftsführer Jochen Anderweit mit Holger Hüsemann (Kassenwart), Gerhard Busmann (NABU-Vorsitzender) und Günter Klümper (2. Vorsitzender). Foto: Westdörp

Zur Spendenübergabe trafen sich (von links) Verlagsleiter Matthias Richter und GN-Geschäftsführer Jochen Anderweit mit Holger Hüsemann (Kassenwart), Gerhard Busmann (NABU-Vorsitzender) und Günter Klümper (2. Vorsitzender). Foto: Westdörp

Von Manfred Münchow

Nordhorn Eifrig und sachkundig wurde am Mittwoch im GN-Forum über Naturschutz in der Grafschaft diskutiert. Der geschäftsführende NABU-Vorstand war gekommen, um eine Weihnachtsspende der GN entgegenzunehmen. Statt Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartner zu verteilen, ist es bereits Tradition bei den GN, das Geld für einen guten Zweck zu spenden.

„Der NABU hat immer wieder tolle Projekte“, sagte GN-Geschäftsführer Jochen Anderweit bei der Übergabe der 3500 Euro. Er sei sich sicher, dass der NABU eine gute und sinnvolle Verwendung für das Geld habe.

In der Tat will der NABU sich mit der GN-Spende einen Wunsch erfüllen, der bislang aus dem normalen Haushalt nicht zu leisten war, sagte Vorsitzender Gerhard Busmann. In Schüttorf pflege der Naturschutzbund eine Fläche im Gebiet „Weiße Riete“. Für diese Arbeit wünsche man sich bereits seit längerer Zeit einen Balkenmäher, um ungewünscht Gewachsenes bodennah abzumähen. Dafür, so Busmann, kämen die 3500 Euro gerade richtig. Die Fläche selbst wird von der Stadt Schüttorf kostenlos zur Verfügung gestellt.

Etwa vier Hektar ist das gesamte Gebiet groß, 1,5 Hektar dieser Fläche hat der NABU zu einem Naturpool gestaltet. Im vergangenen Jahr haben die Naturschützer hier 56 Vogelarten gezählt. In dem vom NABU gepflegten Areal wird die Natur mit ihren unterschiedlichen Seiten gezeigt. Kleine Benjeshecken sind hier ebenso angelegt wie Lebensräume für Insekten und Vögel. „Unser langfristiges Ziel ist ein grünes Klassenzimmer“, sagt Gerhard Busmann. Bereits jetzt gebe es viel Interesse – etwa von Kindergärten – an einem Besuch des Geländes.

Die Grafschafter Kreisgruppe des NABU wurde im Jahr 1985 gegründet. Gemeinsam mit den vier emsländischen Gruppen wird in Meppen eine Regionalgeschäftsstelle betrieben. Allein in der Grafschaft hat der Naturschutzbund etwa 2000 Mitglieder.

Als nächste große Aktion plant der NABU eine landesweite Aktion für ein Bürgerbegehren in Sachen Artenschutz. Ziel der im nächsten Jahr startenden Kampagne ist es, den Artenschutz gesetzlich zu verankern. In einem ersten Schritt müssen zunächst einmal 25.000 Unterschriften im Land gesammelt werden, um das Bürgerbegehren überhaupt zuzulassen. Der Grafschafter NABU-Vorstand ist zuversichtlich, dass das gelingt.

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