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GN-Video-Andacht: Die Dreieinigkeit Gottes

Pastor Friedrich Behmenburg und die Kirchenband „Hope Solo“ laden zur aktuellen Andacht in die reformierte Kirche Brandlecht ein. Er spricht über die Dreieinigkeit Gottes.

Das Lied „One Voice“ von Wailin’ Jennys beschäftigt den reformierten Pastor Friedrich Behmenburg in dieser Woche besonders. Es erinnert ihn an „ein Amerika meiner Jugend.“ Doch die Harmonie die dieses Lied herüberbringe, habe laut Behmenburg nicht mehr viel mit dem zu tun, was zurzeit in den Vereinigten Staaten los ist: „Polizeigewalt, Straßenschlachten, Plünderungen. Und ein Präsident der mit Waffengewalt Demonstranten vor dem Weißen Haus vertreiben lässt, um dann mit der Bibel in der Hand vor einer Kirche die Spaltung im Land weiter anzuheizen. Das hat mit dem wahren Glauben an Gott nichts mehr zu tun.“

Pastor Friedrich Behmenburg spricht in seiner Andacht über die Dreieinigkeit Gottes. Foto: privat

Pastor Friedrich Behmenburg spricht in seiner Andacht über die Dreieinigkeit Gottes. Foto: privat

Das Lied „One Voice“ helfe ihm jedoch auch, ein „theologisches Geheimnis“ zu lüften. „Trinitatis“, so heißt der Sonntag nach Pfingsten in kirchlicher Tradition. Sein Thema ist die sogenannte Dreieinigkeit Gottes. Christliche Taufe geschieht im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Auch das Lied lebe von wachsender Harmonie. Nach und nach kommen die drei Stimmen hinzu. Erst am Ende ist die Musik komplett. „So verstehe ich auch die Dreieinigkeit. Der biblische Gott ist nicht auf einen Nenner zu bringen. Er ist mehr als ein abstraktes ,höchstes Wesen‘. Er ist auch nicht nur der Schöpfer der Welt. Er sucht Gemeinschaft mit den Menschen - schließt einen Bund mit dem Volk Israel und tritt durch Jesus Christus endgültig in die Geschichte aller Menschen ein. Seine Kraft ist bis heute spürbar, wenn Verständigung und Einklang möglich wird“, erklärt Behmenburg. „Erst wo alle drei Stimmen harmonisch zusammenkommen, entsteht himmlische Musik. Und wir sollen mitsingen. Wir sind für die Gemeinschaft geschaffen und nicht für den Abstand.“

Sobald es möglich ist wünscht sich Behmenburg wieder Gottesdienste mit Gesang und menschlicher Nähe. „Dann können wir alle zusammen in die Harmonie Gottes einstimmen und sie spüren.“