Grafschafter Nachrichten
08.04.2019

FU will mehr jüngere Frauen für die Politik begeistern

FU will mehr jüngere Frauen für die Politik begeistern

Der CDU-Bürgermeisterkandidat Andre Mülstegen gratulierte dem Vorstand (von links): Bärbel Geers, Birgit Sanders, Elena Baal, Susanne Dittmann, Gudrun Beck und Elke Kwade-Meyer. Es fehlen Carina Verwold, Christiane Preuß und Mirsela Wagner-Pikkemaat. Foto: privat

Bei der Neuwahl ihres Vorstandes hat die Frauen Union (FU) Nordhorn Susanne Dittmann bereits zum dritten Mal einstimmig in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt.

Nordhorn Elke Kwade-Meyer und Elena Baal wurden von der Mitgliederversammlung im Café Nino als stellvertretende Vorsitzende ebenso wiedergewählt. Als Beisitzerinnen verstärken den Vorstand Bärbel Geers, Carina Verwold, Christiane Preuß, Gudrun Beck und Mirsela Wagner-Pikkemaat. Neu hinzugewählt ist Birgit Sanders.

Susanne Dittmann erläuterte in ihrem ausführlichen Rechenschaftsbericht die vielen Veranstaltungen der vergangenen Jahre, an denen die Frauen Union beteiligt war. Das gehörten etwa das Fest der Kulturen im Kloster, der Internationale Frauentag, die Tanz-Aktion „One Billion Rising“ in der Innenstadt sowie eine gemeinsame Veranstaltung mit vielen Frauenverbänden vor der Kreisverwaltung, bei der symbolisch eine Fahne gegen Gewalt an Frauen gehisst wurde. Da es hier auch in Nordhorn erschütternde Zahlen gebe, sei es nach wie vor wichtig, ein Zeichen dagegen zu setzen, forderte Dittmann.

Den regelmäßigen Austausch auch mit anderen Frauengruppen, wie zum Beispiel mit der Katholischen Frauengruppe Deutschlands (KfD) sowie mit den Bündnisfrauen, hält die Vorsitzende für wichtig. Auch über das Ratsfrauentreffen mit der Gleichstellungsbeauftragten Anja Milewski zu verschiedensten Schwerpunkten komme man miteinander ins Gespräch und stelle oft fest, dass man sich mit ähnlichen Themen beschäftige. Ein besonderer Wunsch der Vorsitzenden ist es, künftig noch mehr und vor allem jüngere Frauen für die Politik zu begeistern.

Gast war der CDU-Bürgermeisterkandidat Andre Mülstegen, der sich den Fragen der Mitglieder stellte. So kam die Frage auf, wie man künftig die neu geschaffenen Arbeitsplätze in Kitas und Krippengruppen mit Fachpersonal besetzen wolle und was Mülstegen als Bürgermeister plane, um die Innenstadt von Nordhorn noch attraktiver zu machen. In diesem Zusammenhang teilte Mülstegen mit, dass es in Zeiten der verstärkten Internet-Konkurrenz nicht einfach ein „Weiter so“ geben könne, aber er sehe Nordhorn hier insgesamt gut aufgestellt.

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