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15.05.2019, 12:19 Uhr

„Kloster Frenswegen wirtschaftlich auf sichere Füße stellen“

Rund 100 Aussteller haben sich für den Klostermarkt, der am Samstag, 25. Mai stattfindet, angemeldet und auch das Bühnenprogramm steht schon.

„Kloster Frenswegen wirtschaftlich auf sichere Füße stellen“

Die Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen trafen sich zur Mitgliederversammlung in der Kapelle des Klosters. Foto: privat

Nordhorn Bei ihrer Mitgliederversammlung konnten die Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen mehr als 70 Mitglieder begrüßen. Zu Beginn blickte der Vorsitzende Helmut Ruschulte auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück, denn neben den zwei Benefizessen, dem „Leuchtenden Advent“ und dem Vortrag des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm hob er besonders auch das 40-jährige Jubiläum des Vereins hervor.

Im vergangenen Jahr wurden 14 neue Freunde und Förderer geworben. Damit ist die Mitgliederzahl jetzt auf 467 angewachsen. Finanziell unterstützte der Förderverein die Erstellung der Parkplätze am Klostergelände sowie die Generalüberholung des Aufzuges mit über 50.000 Euro, die durch verschiedene Spendenaktionen im Laufe des Jahres gesammelt werden konnten.

In seinem Ausblick auf das laufende Jahr wies Ruschulte auf den Klostermarkt hin, der am 25. Mai stattfindet und mittlerweile das zehnte Mal vom Förderverein organisiert wird. Es hätten sich rund 100 Aussteller angemeldet, das Bühnenprogramm stehe und auch für das leibliche Wohl der Besucher werde gesorgt. Daneben werde man im Sommer wieder die Sonntagsführungen durch das Kloster anbieten, an denen Interessierte jeweils um 15 Uhr teilnehmen können. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

KlosterförderungNach dem Bericht des Kassenprüfers Geerd Johannink und der Entlastung des Vorstands berichtete Präses Heidrun Oltmanns als Vorsitzende des Stiftungsvorstands über die wirtschaftliche Situation des Klosters. Sie beschrieb die Bemühungen aller Beteiligten, das Kloster wirtschaftlich auf sichere Füße zu stellen. Das sei vor 40 Jahren so gewesen und das sei auch heute so. Erfreulicherweise entwickelten sich die Übernachtungszahlen positiv. Trotzdem hoffe man auf die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Nordhorn und den Landkreis, mit denen man in Verhandlung stehe (die GN berichteten). Eine weitere Aufgabe sei die inhaltliche Überarbeitung der Satzung der Stiftung, die mittlerweile 40 Jahre alt ist. Oltmanns ausdrücklicher Dank galt den Mitgliedern des Fördervereins, ohne die viele Dinge im Kloster so nicht möglich wären.

Für den an die Mitgliederversammlung folgenden Gastvortrag war in diesem Jahr Pastor Dieter Wiggers von der altreformierten Kirche in Nordhorn geladen. Er referierte zu dem Thema „Einsichten und Aussichten aus altreformierter Perspektive“. Anhand seiner eigenen Biografie verdeutlichte er die Entwicklungen, die die altreformierte Kirche genommen hat. Dabei lag ein Schwerpunkt seines Vortrags auf dem Spannungsfeld zwischen der historisch kritischen Betrachtung der Bibel auf der einen Seite und der Heiligen Schrift als Wort Gottes auf der anderen Seite. Er betonte die wichtige Bedeutung der Ökumene: „Wir brauchen einander, wir brauchen die Vielfalt aller Konfessionen“, so sein Schlusswort.

„Kloster Frenswegen wirtschaftlich auf sichere Füße stellen“

Für den auch musikalisch mitreißenden Vortrag bedankte sich der Vorsitzende der Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen, Helmut Ruschulte (rechts), bei Pastor Dieter Wiggers von der altreformierten Kirche, Nordhorn. Foto: privat

„Kloster Frenswegen wirtschaftlich auf sichere Füße stellen“

Die Vorsitzende der Stiftung Kloster Frenswegen, Präses Heidrun Oltmanns, berichtete über die finanzielle Situation des Klosters.Foto: privat

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