19.03.2020, 15:02 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Förderverein Kirchenmusik hält Mitgliederversammlung ab

Der „Förderverein Kirchenmusik in der reformierten Kirchengemeinde Nordhorn“ konnte bei seiner Jahreshauptversammlung eine insgesamt positive Bilanz ziehen. Ein besonderes Lob ging an Kantorin Linde Müller-Blaak.

Der Vorstand mit (von links) Werner Bergfried, Karin Ranter-Brüggemann, Ute Tschech und Gerhard Naber. Foto: privat

Der Vorstand mit (von links) Werner Bergfried, Karin Ranter-Brüggemann, Ute Tschech und Gerhard Naber. Foto: privat

Nordhorn Noch vor „Zeiten von Corona“ konnte der „Förderverein Kirchenmusik in der reformierten Kirchengemeinde Nordhorn seine Jahreshauptversammlung abhalten. Vor dem eigentlichen Treffen im Gemeindehaus gestaltete die neue Kantorin der Gemeinde, Linde Müller-Blaak, ein eindrückliches Orgelkonzert in der Alten Kirche: Sie stellte die Partita über die Arie „Jesu, du bist allzu schöne“ des Barockkomponisten Georg Böhm in einer Weise dar, dass die vielen Klangfarbenmöglichkeiten der van-Vulpen-Orgel zum Klingen gebracht wurden.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Pastor Werner Bergfried, konnte anschließend im Kaminraum des Gemeindezentrums eine Vielzahl von Mitgliedern begrüßen. In seinem Bericht über das Jahr 2019 stellte er fest, dass man mit der neuen Kantorin berechtigte Hoffnung haben könnte für ein weiteres Gelingen der Kirchenmusik. Auch dankte er den Leiterinnen und Leitern verschiedener Ensembles, die in der Vakanzzeit die Aktivitäten engagiert aufrechterhalten hatten, so dass kein Bereich in dieser Zeit pausieren musste. Auch Kantorin Müller-Blaak unterstrich, dass sie die Choraktivitäten als sehr positiv vorgefunden habe, zum Teil auch mit guten Perspektiven der weiteren Entwicklungen, wenn es auch weiterhin an Männerstimmen mangele.

Das Jahr 2019 war geprägt von einer recht großen Anzahl kirchenmusikalischer Aufführungen, unter anderem von mehreren Madrigalkonzerten, einem Programm „Abendlieder“ der Capella Cantorum unter der Leitung von Rainer Drescher, ein Konzert mit Orgel und Viola „Kirche trifft Synagoge“, „Texte und Musik zum Ewigkeitssonntag“ und ein Neujahrskonzert mit Linde und Martijn Müller-Blaak. Neben den inhaltlichen Informationen kam auch Vereinsrechtliches nicht zu kurz: Der Kassenbericht zeigte bei eher geringen Ausgaben und bleibenden Einnahmen eine Steigerung des Finanzpolsters; die anstehenden Wahlen zeitigten keine Überraschungen: Vorsitzender Werner Bergfried und Kassenwartin Ute Tschech wurden einstimmig wiedergewählt.

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