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21.03.2018, 18:25 Uhr

Fachliches Know-how für junge Helfer am EGN

Das Evangelische Gymnasium Nordhorn (EGN) baut seinen Schulsanitätsdienst mit einem neuen Partner an der Seite weiter aus: Künftig geht die Schule mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gemeinsame Wege.

Fachliches Know-how für junge Helfer am EGN

Fit für die Erste Hilfe: Den Kooperationsvertrag für die professionelle Ausbildung der jungen Helfer unterzeichneten (am Tisch sitzend von links) DRK-Ausbildungsleiter Christoph Hehsling, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Dr. Friedrich Auer (stehend), die Schulleiterin des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn Dr. Gabriele Obst und Henning Kammer (ebenfalls DRK). Dadurch soll die Ausbildung zu Schulsanitätern am EGN auf eine professionelle Grundlage gestellt werden. Foto: privat

gn Nordhorn. Kerninhalt der Kooperation ist die professionelle Ausbildung der jungen Helfer. Einen entsprechenden Vertrag haben kürzlich Vertreter des Gymnasiums, des DRK-Kreisverbands Grafschaft Bentheim sowie des DRK-Ortsvereins Nordhorn unterzeichnet.

Ziel des Schulsanitätsdienstes ist die schnelle Versorgung verletzter oder akut erkrankter Schüler. Stets zwei Schulsanitäter – immer ein Mädchen und ein Junge – versehen den Dienst. Ausgerüstet sind sie mit einem Notfallrucksack und einem Mobiltelefon. Hat sich beispielsweise ein Mitschüler verletzt, wählt das Sekretariat die Handynummer der Schulsanitäter und fordert sie an. Versorgt werden können die „Patienten“ in zwei Krankenzimmern, die das Evangelische Gymnasium zur Behandlung vorhält. Jeweils eines befindet sich im Neu- und eines im Altbau. Kleinere Anliegen versorgen die Schulsanitäter eigenständig.

Bei schwereren Notfällen ist nach wie vor die fachliche Expertise von Notärzten gefordert. Hier betreuen die Schulsanitäter die Verletzten oder Erkrankten bis zum Eintreffen des Rettungswagens und sorgen für die Einweisung der Rettungskräfte vor Ort. „Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Situation richtig einzuschätzen“, sagt Lehrer Elias Hoffmann. Er koordiniert das Ganztagsangebots der Schule, in dessen Rahmen die Ausbildung erfolgt. Weiterhin geht es darum, Hemmungen abzubauen und Ruhe auszustrahlen, ergänzt Hoffmann. Verantwortlich für die Organisation des Schulsanitäterprojekts ist sein Kollege Simon Woltmann.

Schon zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres ist die Kooperation mit dem DRK in Kraft getreten. Die Ausbildung umfasst zunächst zwei Nachmittagsstunden pro Woche. Angeleitet werden die Schüler durch die Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK-Kreisverbands. Zur Vertiefung der Inhalte veranstaltet der DRK-Ortsverein zusätzlich in regelmäßigen Abständen Wochenendtermine, an welchen die Teilnehmer weitergehende Informationen erhalten.

Für Schulleiterin Dr. Gabriele Obst ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Schulsanitäter im Notfall zur Stelle sind. Auch die Nachwuchsretter selbst sind Feuer und Flamme für das Kooperationsprojekt: „Es ist schön, dass man auch als Kind schon helfen kann“, sagt Siebtklässlerin Aileen. „Und wir lernen wichtige Dinge für die Zukunft.“

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