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22.05.2020, 10:24 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Es darf für den Klimaschutz geradelt werden

Am 5. Juni fällt in Nordhorn der Startschuss zum Stadtradeln 2020. Drei Wochen lang bis zum 25. Juni heißt es dann wieder gemeinsam Fahrradkilometer sammeln für den Klimaschutz. 21 Touren zum Nachradeln werden vorgeschlagen.

Drei Wochen lang können sich die Nordhorner ab dem 5. Juni am Stadtradeln beteiligen. Foto: Klima-Bündnis

Drei Wochen lang können sich die Nordhorner ab dem 5. Juni am Stadtradeln beteiligen. Foto: Klima-Bündnis

Nordhorn Das Stadtradeln steht in diesem Jahr im Zeichen der Coronakrise. Doch für das Organisationsteam im Nordhorner Rathaus ist das Virus kein Grund, die seit vielen Jahren erfolgreiche Aktion ausfallen zu lassen. „Das Fahrrad ist und bleibt eine besonders klimafreundliche und gesunde Alternative zum Auto und das Stadtradeln eine tolle Gemeinschaftsaktion, um für diese Alternative zu werben“, sind sich Nordhorns Umweltbeauftragter Gerwin Rademaker und die Klimaschutzbeauftragte für Mobilität Anne Kampert einig.

Ausfallen müssen in diesem Jahr allerdings die beliebten öffentlichen Stadtradeln-Touren. Doch das Organisationsteam hat sich eine kontaktlose Alternative überlegt: den Nordhorner Stadtradeln-Kalender. Im Aktionszeitraum wird täglich eine neue Themen-Tour veröffentlicht, die privat nachgeradelt werden kann. Entweder klassisch anhand einer Karte nebst Routenbeschreibung oder über die Nutzung von GPS-Daten mit dem Smartphone oder einem Fahrrad-Navigationsgerät. „Wie bei einem Adventskalender gibt es jeden Tag etwas Neues in und um Nordhorn zu entdecken und einen Anreiz, zusätzliche Fahrrad-Kilometer zu sammeln“, erklären Rademaker und Kampert.

Nach dem Motto „21 Tage, 21 Touren, 21 Köpfe“ werden jeden Tag andere begeisterte Stadtradelnde ihre persönliche Thementour präsentieren. Neben dem Organisationsteam selbst haben unter anderem Bürgermeister Thomas Berling und Stadtbaurat Thimo Weitemeier ihre Beteiligung zugesagt.

Doch beim Stadtradeln geht es nicht nur um Freizeittouren. Auch jeder Kilometer Arbeits-, Einkaufs- oder Schulweg, der mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, zählt für den Klimaschutz sowie für das große Ranking der radaktivsten Städte. Die eigenen Kilometer können dabei auf unterschiedliche Weise dokumentiert werden: Online unter www.stadtradeln.de/nordhorn im persönlichen Radelkalender, über die offizielle Stadtradeln-App oder auch handschriftlich über das sogenannte „Fietsenprotokoll“, das am Ende der Aktion im Rathaus eingereicht werden muss.

Anmeldungen sind bereits über die genannte Internetseite und die App möglich. Die gedruckten Info-Flyer mit den „Fietsenprotokollen“ werden in Kürze im Rathaus erhältlich sein.

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