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28.03.2019, 12:21 Uhr

Engagement für friedliches und demokratisches Zusammenleben

Sechs Schulen aus Niedersachsen sind am 20. März mit dem Schülerfriedenspreis 2018 ausgezeichnet worden – darunter auch Berufsschüler aus der Grafschaft Bentheim.

Engagement für friedliches und demokratisches Zusammenleben

Ausgezeichnet für ihr Projekt wurden (von links) Waed Al Kaddah, Najah Al Kaddah, Schulleiter Heinrich Marheineke, Abdul Rahman Aljaffal, Klassenlehrerin Ingrid Völlering, Bayan Orabi Alnaijar, Lehrer Jörg Siefker und Tamarah Al-Juhaishi Akram Hussein mit Kultusminister Grant Henrik Tonne. Foto: Bölle

Nordhorn Im Rahmen einer Feierstunde im Gästehaus der Landesregierung in Hannover hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Preise an Schulen aus Braunschweig, Nordhorn, Seelze, Bad Münder und Rastede übergeben. Die Sieger erhielten jeweils eine Urkunde aus den Händen des Ministers sowie Geld- und Sachpreise.

Die Klasse DaZ 2 (Schuljahr 2017/2018) der Berufsbildenden Schulen Gesundheit und Soziales in Nordhorn wurde, wie bereits kurz berichtet, mit dem dritten Platz beim Niedersächsischen Schülerfriedenspreis ausgezeichnet. Mit ihrem Projekt „Art² – Gefunden in Deutschland“ organisierten die Schülerinnen und Schüler der Sprachförderklasse eine Wanderausstellung, in der sie anhand eigener Gemälde, Skulpturen und Texte ihre Kriegs- und Fluchterfahrungen aufbereiteten und darstellten.

Es war den Schülerinnen und Schülern ein großes Anliegen, dass ihre „Werke“ nicht nur im individuellen Raum oder im Bereich der Schulgemeinschaft verbleiben , sondern darüber hinaus durch eine Wanderausstellung in unterschiedlichen öffentlichen Standorten des Landkreises Grafschaft Bentheim (Kreishaus, Sparkasse, Volksbank, Volkshochschule, Familienbildungsstätte) eine möglichst große Öffentlichkeit erreichen.

In seiner Ansprache bedankte sich der Minister bei den Preisträgern für ihr Engagement: „Ich danke den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften für die wirklich gelungenen Projekte und auch für die Courage, Dinge anzusprechen, sich Gedanken zum friedlichen und demokratischen Zusammenleben zu machen sowie Lösungen zu entwickeln. Als Kultusminister setze ich mich insbesondere dafür ein, dass unsere Schulen zu einem Ort gelebter Demokratie werden, in dem alle die gleichen Chancen auf eine gute Bildung haben.“

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