05.02.2020, 12:34 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Die ersten Störche sind zurück im Tierpark

Die Störche klappern wieder im Tierpark Nordhorn. Ein paar Tage früher als im vergangenen Jahr sind die ersten Vögel in den Familienzoo zurückgekehrt. Jetzt wartet der Tierpark gespannt darauf, wie viele Wildstörche den Weg nach Nordhorn finden.

Die Störche klappern wieder im Tierpark Nordhorn. Archivfoto: Franz Frieling

Die Störche klappern wieder im Tierpark Nordhorn. Archivfoto: Franz Frieling

Nordhorn Wieder ein paar Tage früher als in den vergangenen Jahren klappert wieder das erste Storchenpaar im Tierpark Nordhorn. „Offensichtlich hat die anhaltende milde Witterung bereits die ersten Vögel zur Heimkehr bewogen“, teilt der Tierpark mit. Die im Winter fest auf dem Vechtehof im Tierpark ansässige Storchendame „Oma“ ist nun nicht mehr alleine, sondern hat wieder ein Männchen an ihrer Seite. Zwischendurch begutachten die Tiere die Nester in der näheren Umgebung und „stehlen“ dort mitunter Stöckchen zur Aufbesserung des eigenen Nests. „Meistens sitzen sie jedoch in trauter Zweisamkeit auf ,ihrem‘ Horst auf dem historischen Stallgebäude“, heißt es in der Pressemitteilung.

Jetzt wartet der Tierpark gespannt darauf, wie viele Wildstörche den Weg nach Nordhorn finden. „Speziell in den vergangenen Jahren stieg die Anzahl der im Familienzoo brütenden Wildstörche immens an. Während es im Jahr 2014 gerade einmal sechs Brutpaare waren, konnten im vergangenen Jahr alleine im Familienzoo 29 Brutpaare gezählt werden“, berichtet der Tierpark.

Es gab auch Zeiten, in denen die Zahl der Brutpaare sank. „In der Grafschaft Bentheim gab es ab etwa 1930 keine Brutpaare mehr! Seit Ende der 1980er Jahre hat sich der Bestand in Niedersachsen dann wieder auf ca. 900 Paare erholt. In der Grafschaft Bentheim sind es aktuell 36 Brutpaare“, berichtet der Tierpark. Einen besonderen Anteil an der guten Entwicklung hätten die Störche im Familienzoo. Generell versuche der Tierpark, in Kooperation mit dem NABU, die Schreitvögel in die Flächen außerhalb des Zoogeländes zu ziehen. „Durch das Aufstellen mehrerer Nester im Bereich der Vechteaue soll ihnen hier ein attraktiver Ort zur Jungenaufzucht geboten werden. Hier sollen sich die Tiere ihr Futter in der Vechteaue und auf den Wiesen und Äckern in der Umgebung selber suchen“, heißt es.

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