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24.05.2018, 15:23 Uhr

Diakoniestiftung der lutherischen Kirche besteht ein Jahr

In 2017 hat die lutherische Kirche eine Stiftung gegründet, um Aufgaben zu fördern, für die es keine öffentlichen Gelder gibt. Mit den Zinserträgen soll auch die Diakoniearbeit langfristig abgesichert werden.

Diakoniestiftung der lutherischen Kirche besteht ein Jahr

Das Stiftungskuratorium wirbt für das „Sinn Stiften“. Von links: Daniel Gützlaff (Kirchenamt Meppen), Siegfried Zech (Lingen), Superintendent Bernd Brauer, Diakoniegeschäftsführerin Dorothea Währisch-Purz, Pastor Hartmut Giesecke von Bergh (Bad Bentheim), Manfred Rogin (Geeste). Foto: privat

gn Nordhorn/Lingen. Das Kuratorium der seit einem Jahr bestehenden Diakoniestiftung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emsland-Bentheim, hat in Lingen das Gründungsjahr abgeschlossen und über weitere Maßnahmen zum Stiftungsmotto „sinnvoll stiften“ beraten.

Die Stiftung wurde mit dem Ziel gegründet, langfristig lokale diakonische Projekte in den Landkreisen Grafschaft Bentheim und Emsland zu finanzieren. Ob Schuldner- und Insolvenzberatung, Sozialberatung oder der Lingener Treffpunkt „Alte Backstube“: Die Diakonie hilft auf vielen Ebenen unabhängig von Religion, Nationalität, Geschlecht oder Alter. „Mit der Stiftung des Diakonischen Werkes sollen Aufgaben gefördert werden, die nicht durch öffentliche Mittel zu finanzieren sind. Durch Zustiftungen – auch kleine Beträge – kann jeder dazu beitragen, unsere Arbeit dauerhaft mit zu finanzieren“, warb Kuratoriumsmitglied Manfred Rogin auch für kleine Spenden.

Dank einer Erbschaft und dem Einbringen von Rücklagen konnte die Stiftung 2017 mit einem Grundkapital von 50.000 Euro ausgestattet werden. Dieses hat sich im ersten Stiftungsjahr auf 134.000 Euro erhöht. Diakoniegeschäftsführerin und stellvertretende Stiftungsvorsitzende Dorothea Währisch-Purz zeigte sich erfreut über die Dynamik der ersten Monate: „Die Diakoniestiftung ist zukunftsweisend. Einmal gespendetes Geld wirkt in die Zukunft und hilft, die gute Arbeit des Diakonischen Werkes nachhaltig abzusichern.“

Das Kapital sei gut festgelegt, die Zinserträge fließen ab 2019 der diakonischen Arbeit zu. Durch weitere Zustiftungen könne das Stiftungskapital nun erhöht und damit die diakonische Arbeit langfristig abgesichert werden. Auch Mittel aus einer Erbschaft oder einem Vermächtnis könnten dazu einen wichtigen Beitrag leisten, so Währisch-Purz.

Für das laufende Jahr 2018 hat sich das Kuratorium vorgenommen, die Öffentlichkeit und die Kirchengemeinden weiter über die Stiftungsziele zu informieren. Der dem Kuratorium vorsitzende Superintendent Bernd Brauer stellte eine Sammelkollekte aller 27 Kirchengemeinden für die Stiftung in Aussicht und begrüßte die Idee, in der Konfirmandenarbeit und in Gemeindebriefen und Magazinen auf die Diakoniestiftung hinzuweisen. Eine Stiftung macht die Arbeit auf Zukunft hin unabhängiger. Kirche investiert jetzt in Grundlagen, um auch künftig gezielt Menschen zu beraten und zu helfen, ihre Gaben zu entfalten, um ihren Weg zu finden. Das ist eine wichtige Voraussetzung für ein Sinn volles Leben“, so Brauer.

Weitere Informationen zur Arbeit und den Stiftungszielen der Diakoniestiftung finden sich unter: http://www.sinnvoll-stiften.de

Wer die Arbeit der Stiftung sofort unterstützen möchte, kann als Sinnstifter eine Spende einzahlen unter: Ev.-luth. Kirchenkreisamt Meppen. IBAN: DE95 5206 0410 0000 0067 34

BIC: GENODEF1EK1

Evangelische Bank Kassel

Verwendungszweck: Zustiftung Diakonie-Stiftung

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