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20.05.2020, 10:53 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

CDU-Ratsfraktion: „Alte Weberei“ soll barrierefrei werden

Die CDU-Ratsfraktion erkennt Verbesserungen auf dem Weg zu einem barrierefreien Kulturzentrum, sieht aber weiteren Handlungsbedarf. Unter Mitwirkung von Senioren- und Behindertenbeirat hat sie einen Punkteplan erstellt, der nun abgearbeitet wird.

Die „Alte Weberei“ soll für alle Personengruppen gleich gut zugänglich sein. Archivfoto: S. Konjer

Die „Alte Weberei“ soll für alle Personengruppen gleich gut zugänglich sein. Archivfoto: S. Konjer

Nordhorn Seit einiger Zeit beschäftigt sich die CDU-Ratsfraktion mit der Barrierefreiheit des Kulturzentrums „Alte Weberei“. So wurde im Herbst 2019 eine Begehung der „Alten Weberei“ mit Vertretern des Senioren- und Behindertenbeirates durchgeführt. Der Besuch sollte nach Ansicht der CDU ein Auftakt für Diskussionen in den verschiedenen Gremien der Stadt Nordhorn sein. Der CDU war es wichtig, dass zunächst eine Betrachtung des Kulturzentrums durch Fachleute aus dem Bereich des Bauunterhaltes und des Denkmalschutzes der Stadtverwaltung – unter Beteiligung des Senioren- und Behindertenbeirates durchgeführt wird. „Hintergrund ist, dass wir ehrenamtliche Politiker nicht einschätzen können, welche Änderungen, die aus unserer Sicht wünschenswert sind, auch tatsächlich umgesetzt werden können“, so Susanne Dittmann, Fraktionsgeschäftsführerin der CDU.

Aus diesem Grund hat die CDU noch im Februar 2020 einen umfangreichen Katalog an Bürgermeister Berling gerichtet. Ein besonderes Lob richtet die CDU dabei an den Senioren- und den Behindertenbeirat. „Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und sachorientiert. Ein lobenswertes Beispiel für Zusammenarbeit von Beiräten und Ratspolitik“, so Gert Lödden, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU. „Positiv anzumerken ist als deutlich sichtbares Zwischenergebnis, dass der Behindertenparkplatz kürzlich gepflastert wurde“, so Lödden. Bisher war der Parkplatz aufgrund des unzureichend befestigten Untergrundes insbesondere bei Starkregen nicht mehr gut nutzbar. Weitere Punkte auf der Liste zur Verbesserung der Barrierefreiheit sind aus Sicht der CDU unter anderem die Toilettenanlagen und Zugangsmöglichkeiten zur „Alten Weberei“. Hier hat die Verwaltung bereits angekündigt, kurzfristig für Verbesserungen zu sorgen. Ein Wickeltisch wurde bereits unmittelbar angeschafft, sodass junge Familien nun auch die Kleinsten in dem Gebäude ausreichend versorgen können. Aufgefallen ist Vertretern der CDU dieser Missstand bei einem Familienspieletag in der „Alten Weberei“.

Begonnen hat die Diskussion zur Barriere- und Familienfreundlichkeit Anfang 2019, als die CDU-Fraktion angeregt hat, einen Fahrstuhl in die „Alte Weberei“ einzubauen. „Der Einbau kann mit Landesfördermitteln bezuschusst werden. Doch in den Gesprächen mit Senioren- und Behindertenbeirat kam heraus, dass der Einbau eines Fahrstuhls zwar wünschenswert wäre, aber andere Problemen aus dortiger Sicht höher auf der Prioritätenliste stehen“, so Michael Rilke, Fraktionsvorsitzender der CDU. Daher hat die CDU die Initiative ergriffen und eine Liste mit verschiedenen Anregungen im Gespräch mit den betroffenen Personengruppen erstellt. Die meisten Punkte werden nach Aussage der CDU nun kurzfristig durch die Verwaltung abgearbeitet.

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