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15.09.2017, 18:05 Uhr

CDU: Radverkehrskonzept gute Basis für künftige Planungen

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn begrüßt das Radverkehrskonzept, das vor wenigen Tagen in einer gemeinsamen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses und des Verkehrs- und Umweltausschusses vorgestellt wurde.

CDU: Radverkehrskonzept gute Basis für künftige Planungen

Schnellfahrspuren für Radler etwa auf der Denekamper Straße haben für die CDU „keine Priorität“. Zunächst komme es darauf an, Ampelschaltungen zu verändern und die Sicherheit von Radlern zu verbessern. Foto: Konjer

gn Nordhorn. „In dem Konzept wurden verschiedene Punkte aufgenommen, die wir bereits in der Vergangenheit angesprochen haben“, so Andre Mülstegen, Fraktionsvorsitzender der CDU. Er verweist dabei beispielsweise auf den Punkt „Barriereabbau“ sowie den Punkt „Fahrradparken“, die die CDU in dieser Wahlperiode des Rates thematisiert hat. „Wir begrüßen es auch ausdrücklich, dass die von uns häufig kritisierte Ampelschaltung an der Post im Rahmen dieses Konzeptes für den Radverkehr positiv verändert werden soll“, so Mülstegen.

Die CDU hatte diesen Punkt in den vergangenen Monaten ebenfalls immer wieder angesprochen, da die Wartezeit für Radfahrer aus Sicht der CDU-Fraktion kaum zumutbar ist. In welcher Reihenfolge die Vorschläge nun abgearbeitet werden oder ob bestimmte Vorschläge nicht aufgegriffen werden, darüber will die CDU-Fraktion weiter beraten.

Dabei stellt die CDU aber klar, dass die Schließung von Fahrspuren, zum Beispiel auf der Denekamper Straße, für sie nicht oberste Priorität hat. Zunächst werde es darum gehen, Maßnahmen zu ergreifen, die zum Beispiel die Sicherheit der Radfahrer erhöhen.

Malte Kramer, Sprecher im Verkehrs- und Umweltausschuss, verweist auf die Notwendigkeit, diese Themen in einem Konzept zu bearbeiten. Gert Lödden, Fraktionsgeschäftsführer der CDU, ergänzt: „Es ist sinnvoll, dass einzelne politische Forderungen vor Umsetzung auf ihre Gesamtauswirkung für den Radverkehr in der Kreisstadt untersucht werden.“

Positiv hebt die CDU hervor, dass das Konzept auch die neuen Herausforderungen rund um die E-Mobilität betrachtet. Die grundsätzliche Überlegung, dass zur Erhöhung der Verkehrssicherheit E-Bikes auf der Straße fahren dürfen, ist aus Sicht der CDU sinnvoll.

„Gleichzeitig zeigt dieser Vorschlag aber auch, dass das Konzept auf viele Jahre ausgelegt ist und entsprechende Haushaltsmittel einzustellen sind, wenn die Radverkehrsförderung von allen Beteiligten ernst genommen wird“, so Kramer weiter. Abschließend hält Lödden fest: „Verkehrsströme werden sich durch den ÖPNV und den Wiederanschluss an den SPNV verändern – das Rad kann dort eine bedeutende Rolle der künftigen Mobilität einnehmen.“ Das Konzept zeige, so die CDU, in strukturierter Weise auf, was dafür noch unternommen werden muss.

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