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21.08.2019, 14:58 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Nordhorner CDU will Barfußpfad für Wellness-Touristen

Die CDU-Ratsfraktion macht sich für einen Barfußpfad stark und will einen Prüfauftrag auf den Weg bringen. Damit soll ein Beitrag zur Gesundheitsförderung geleistet, vor allem aber die Attraktivität Nordhorns für Touristen gesteigert werden.

Ein Barfußpfad soll nach Ansicht der CDU-Fraktion das Freizeitangebot Nordhorns für Touristen und Bürger attraktiver machen. Beispiele gibt es bereits: Das Bild zeigt den Barfußpfad in Bad Marienberg am Westerwald, der hier als eine Wellness-Attraktion gilt. Foto: dpa

Ein Barfußpfad soll nach Ansicht der CDU-Fraktion das Freizeitangebot Nordhorns für Touristen und Bürger attraktiver machen. Beispiele gibt es bereits: Das Bild zeigt den Barfußpfad in Bad Marienberg am Westerwald, der hier als eine Wellness-Attraktion gilt. Foto: dpa

Nordhorn Ein Barfußpfad ist eine Gehstrecke, auf der durch Barfußlaufen besondere Eindrücke von Natur und Bodenmaterialien gesammelt werden können. Viele Krankenkassen beurteilen einen Barfußpfad als wertvolle Ergänzung der Gesundheitsförderung, zum Beispiel sollen Bänder und Muskeln durch Barfußlaufen besonders trainiert werden.

Die Nordhorner CDU-Fraktion will damit aber in erster Linie einen weiteren kleinen Baustein in der touristischen Infrastruktur der Kreisstadt setzen. „Barfußpfade können Familien nach Nordhorn locken, die sich dann länger hier aufhalten und weitere touristische Angebote nutzen“, berichtet Ratsfrau Carina Verwold. Im Rahmen der Umsetzung eines solchen Barfußpfades böten sich beispielsweise Kooperationen mit Sportverbänden oder mit Umweltverbänden und Naturschutzgruppen an, sofern diese an der Schaffung naturnaher Erlebnisräume mitwirken möchten.

„Wir wollen im nächsten Wirtschafts- und Tourismusausschuss diese Idee mit den anderen Fraktionen diskutieren und gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen“, kündigt Michael Rilke, Fraktionsvorsitzender der CDU, zu dem Prüfauftrag an. Die Stadtverwaltung soll danach untersuchen, wo und in welchem Umfang – gegebenenfalls in Ergänzung zu bestehenden Angeboten des Tourismus und des Sports – ein Barfußpfad realisierbar ist. Die CDU hoffe, dass die Ergebnisse im ersten Halbjahr 2020 vorliegen und dann eine Grundlage für die weitere politische Diskussion bilden werden.

Im Rahmen der angeregten Analyse soll die Verwaltung auch Angaben zu den ungefähren Kosten ermitteln, wozu für die CDU auch die Unterhaltungskosten gehören. „Ohne die Kosten und Folgekosten zu kennen, lässt sich schließlich nicht seriös diskutieren“, meint der Sprecher der CDU im Finanzausschuss und Vorsitzender des Wirtschafts- und Tourismusausschusses, Gert Lödden. Ob und in welcher Höhe Fördermittel generiert werden können, solle ebenfalls geprüft werden.

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