Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
09.11.2018, 23:42 Uhr

CDU nominiert Jens Spahn in Nordhorn für Bundesvorsitz

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist nach Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz nun auch offiziell Kandidat für die Nachfolge der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel. Sein heimischer CDU-Kreisverband tagte am Freitag in Nordhorn.

CDU nominiert Jens Spahn in Nordhorn für Bundesvorsitz

Jens Spahn wurde am Freitagabend in Nordhorn als Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz nominiert. Foto: dpa

AFP Nordhorn Die CDU im Kreis Borken hat am Freitagabend Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz nominiert. Einen entsprechenden Beschluss fasste der CDU-Kreisvorstand auf einer Klausursitzung im Hotel „Am Stadtring“ in Nordhorn einstimmig, wie Spahns Medienreferent Marc Degen auf Anfrage mitteilte.

Die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Martina Schrage erklärte, Spahn habe persönlich und politisch „nichts geschenkt bekommen“, sondern sich „alles selbst erarbeitet“. In der CDU könne der 38-Jährige „einen echten Generationenwechsel einleiten“. Spahn erklärte, die CDU werde in den kommenden Wochen „zeigen, warum sie zurecht die einzig verbliebene Volkspartei in Deutschland ist“. „Wir werden über die Zukunft unserer Partei und unseres Landes so intensiv diskutieren wie lange nicht“, kündigte der Gesundheitsminister an. Er sei „motiviert“ und freue sich „auf einen sportlichen Wettbewerb“ mit den anderen Kandidaten für den Parteivorsitz.

Spahn ist nach CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer aus dem Saarland und dem früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz nun auch offiziell der dritte prominente Kandidat für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel für den Parteivorsitz. Merz und Spahn stammen beide aus Nordrhein-Westfalen. Der Landesvorstand der nordrhein-westfälischen CDU hatte zu Beginn der Woche keine Empfehlung für die Merkel-Nachfolge an der Parteispitze abgegeben.Die Kandidaten sollen sich der CDU-Basis nun auf acht Regionalkonferenzen vorstellen, die zwischen Mitte und Ende November geplant sind. Auf dem CDU-Bundesparteitag vom 6. bis zum 8. Dezember in Hamburg entscheiden dann die Delegierten über die Nachfolge von Merkel, die nach 18 Jahren auf eine neue Kandidatur als CDU-Chefin verzichtet.

Nichts verpassen!

Meine GN: Persönliche Homepage

Regelmäßig informiert: Newsletter abonnieren

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.