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04.03.2018, 15:11 Uhr

CDU: Anlieger bei Entwicklung des Tierparks berücksichtigen

Die Änderung des Bebauungsplanes „Tierpark“ soll nicht zulasten der Anlieger im Menkenweg gehen, fordert die CDU. Die Christdemokraten stellen sich gegen Einschränkungen beim Hausbau im Weg entlang des Tierparks.

CDU: Anlieger bei Entwicklung des Tierparks berücksichtigen

An zwei Seiten verläuft der Menkenweg am Tierpark in Nordhorn entlang. Die CDU verfolgt mögliche Änderungen des Bebauungsplanes hier kritisch. Symbolbild: Ernst

gn Nordhorn.Kritisch beurteilt die CDU die aktuelle Vorlage der Stadtverwaltung zur beabsichtigten Änderung der möglichen Bebauung am Menkenweg. Bürgermeister Berling schlägt der Politik in dieser Vorlage vor, mehrere Einschränkungen für Häuser am Menkenweg festzusetzen. „So soll es künftig etwa nicht mehr möglich sein, Flachdächer in dem Gebiet zu errichten – sowohl auf den Hauptbauwerken als auch bei Anbauten sollen größere Restriktionen herrschen als im bisherigen Bebauungsplan“, teilt die CDU mit. Die Fraktion lehnt auch deshalb die Änderungen in weiten Teilen ab, da es bei der Änderung des B-Planes „Tierpark“ in erster Linie um die Entwicklung des Tierparkes gehen sollte. „Im Gebiet Menkenweg ist heute schon eine sehr heterogene Bebauung festzustellen“, sagt Fraktionsvorsitzender André Mülstegen, „und das tut dem Gebiet nicht unbedingt schlecht.“

Bei einem Ortstermin mit Anwohnern im letzten Jahr konnte sich die CDU außerdem davon überzeugen, dass die Anwohner die weitere Entwicklung des Tierparkes unterstützen. „Wenn nun aber die B-Plan-Änderung ,Tierpark‘ zum Anlass genommen werden soll, auch am Menkenweg hohe Restriktionen einzuführen, können wir das nicht unterstützen“, sagt Hartmut Balder, Sprecher der CDU im Stadtentwicklungsausschuss. Die Anwohner sollen nach Ansicht der CDU nicht das Gefühl bekommen, im Rahmen der B-Plan-Änderung für den Tierpark Einschränkungen bei der Bebaubarkeit ihrer Grundstücke zu bekommen.

Die CDU berichtet von einem Bauherrn, der ein Grundstück am Menkenweg gekauft hat und im Einklang mit dem aktuell geltenden B-Plan ein Objekt mit einem Flachdach errichten möchte. „Wird der Vorschlag des Bürgermeisters beschlossen, so kann der Besitzer seine Bebauung nicht mehr umsetzen“, sagt Mülstegen. Da in der Nachbarschaft auch Objekte mit Flachdächern vorhanden sind, kann die CDU den Verwaltungsvorschlag in dieser Schärfe nicht nachvollziehen.

Aus Sicht der CDU ist es für die weitere Entwicklung des Tierparkes von immenser Bedeutung, dass die Nachbarn die Entwicklung mittragen. Eine „Verhinderungsplanung“, wie es aktuell beabsichtigt ist, wird die CDU daher nicht mittragen: „Wir können es keinem Anwohner vermitteln, dass es für die Entwicklung des Tierparkes notwendig ist, zum Beispiel Flachdächer im Menkenweg zu verhindern.“ Der Menkenweg sei eine kleine, nicht sichtbare Nebenstraße, die keine überzogenen Forderungen an die städtebauliche Gestaltung des Gebietes an Bauherrn rechtfertigte. Nur die Beschränkung der Wohneinheiten auf maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude will die CDU mittragen und im heutigen Stadtentwicklungsausschuss Änderungsanträge stellen: „Es ist für ein solches Gebiet wichtig, dass keine Mehrfamilienhäuser entstehen.“

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