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15.05.2019, 21:00 Uhr

Bürgermeisterwahl in Nordhorn: Kandidaten auf dem GN-Podium

Der Bürgermeisterwahlkampf in Nordhorn biegt auf die Zielgerade ein. Am Mittwochabend haben sich die Kandidaten Thomas Berling, Andre Mülstegen und Christoph Meier vor mehr als 700 Zuhörern in der Alten Weberei einen munteren Schlagabtausch geliefert.

Bürgermeisterwahl in Nordhorn: Kandidaten auf dem GN-Podium

Vor voll besetztem Saal in der „Alten Weberei“ diskutierten am Mittwochabend (von links) GN-Redakteur Rolf Masselink, die Kandidaten Thomas Berling (SPD), Christoph Meier (parteilos), Andre Mülstegen (CDU) und der stellvertretende GN-Chefredakteur Steffen Burkert. Foto: J. Lüken

Von Andre Berends

Der Bürgermeisterwahlkampf in Nordhorn biegt auf die Zielgerade ein. Am Mittwochabend haben sich die Kandidaten Thomas Berling, Andre Mülstegen und Christoph Meier vor mehr als 700 Zuhörern in der Alten Weberei einen munteren Schlagabtausch geliefert.
Nordhorn Gut aufgelegt und kämpferisch haben sich die drei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Nordhorn am Mittwochabend bei der GN-Podiumsdiskussion präsentiert. Das Interesse war enorm, der große Saal der „Alten Weberei“ bis auf den letzten der 650 Plätze besetzt. Mehr als 50 weitere Interessierte verfolgten das Geschehen von den Stehplätzen an der Seite.

Die drei Kandidaten Thomas Berling (SPD), Andre Mülstegen (CDU) und Christoph Meier (parteilos) stellten sich rund zwei Stunden den Fragen der GN-Redakteure Rolf Masselink und Steffen Burkert. Und die brauchten gar nicht lange zu pieksen, damit die Diskussion an Fahrt gewann. Vor allem Amtsinhaber Thomas Berling und der langjährige Ratsherr Andre Mülstegen ließen gleich zu Beginn die Fetzen fliegen und warfen sich gegenseitige Versäumnisse vor. Christoph Meier, mit 34 Jahren der Youngster im Kandidaten-Trio, brauchte hier nur abzuwarten, um sich danach ebenfalls schlagfertig zu positionieren.

GN-Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der Bürgermeisterwahl in Nordhorn. Mehr als 700 Zuschauer verfolgten das Duell.

Welche Chancen bringen die Personenzüge der Kreisstadt? Wie verhält es sich mit den Parkgebühren in der City? Und muss Nordhorn nicht noch viel mehr für Radfahrer machen? Auf den Themenblock Verkehr fiel ein Großteil der Gesprächszeit. Aber auch Fragen rund ums Wohnen standen im Mittelpunkt. Wie lassen sich günstige Wohnungen schaffen? Braucht die Stadt weitere Neubaugebiete? Und wie lassen sich die vielen freien Flächen in Privatbesitz einbeziehen? Ihre eigenen Vorstellungen konnten die Kandidaten auch in Sachen Stadtentwicklung ausbreiten. Nordhorn als Wasserstadt? Bietet für Thomas Berling noch ganz viel Potenzial, zum Beispiel mit einem Stadthafen am heutigen Busbahnhof am Marktplatz. Das sahen sowohl Andre Mülstegen als auch Christoph Meier eher skeptisch und warnten davor, Luftschlösser zu bauen. Gleichwohl – da waren sich alle Kandidaten einig – gilt es, die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Nach den Gesprächsrunden zu den Bürgermeisterwahlen in Nordhorn und Uelsen steht nun noch die letzte GN-Podiumsdiskussion auf dem Programm. Am kommenden Mittwoch, 22. Mai, diskutieren die drei Kandidaten für das Amt des Landrats in der „Alten Weberei“. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Dann werden sich Uwe Fietzek (parteilos, CDU-Kandidat), Dr. Volker Pannen (SPD) und Henni Krabbe (parteilos) den GN-Fragen stellen.

Gewählt wird am Sonntag, 26. Mai. Dann geht es neben den drei Direktwahlen in der Grafschaft Bentheim auch um ein neues Europaparlament.

Ein ausführlicher Bericht zur GN-Podiumsdiskussion in Nordhorn folgt am Donnerstag auf GN-Online und am Freitag in der gedruckten Ausgabe der Grafschafter Nachrichten – hier auch als E-Paper.

Bildergalerie

GN-Podiumsdiskussion Nordhorn

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© Lüken, Jürgen

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