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22.03.2018, 16:31 Uhr

Brandlecht-Hestrup will Vechteradweg

Die Argumente für einen Bau überwiegen, meinen die Mitglieder der Dorf-AG. Naturschutzgründe sprechen gegen den Bau eines Radweges.

Brandlecht-Hestrup will Vechteradweg

Nur schlecht mit dem Fahrrad befahrbar sind die meisten Wege entlang der Vechte. Foto: Konjer

gn Nordhorn. Bereits seit vielen Jahren wünschen sich die Dorfbewohner von Brandlecht-Hestrup einen Radweg entlang der Vechte, heißt es in einem Schreiben der dortigen Dorf-AG. In der Vergangenheit habe sich Gerhard Aschermann, Gründer des Heimatvereins, aufgemacht, um besagten Radweg mehrfach beim Landrat und Nordhorner Bürgermeister zu beantragen, schreibt die Dorf-AG weiter.

Die Dorf-AG wäre dankbar, wenn der Radweg vom Vechtesee bis zur Brücke am Tillenberger Weg (Ortseingang von Brandlecht) fortgesetzt würde. Dieser müsse nach Auffassung der Dorf-AG nicht unbedingt mit „aufwendigen Pflastersteinen“ verlegt werden. Ein geschotterter Radweg würde den Dorfbewohnern bereits ausreichen. Dieser Schotter verändere sich bei Überflutung nicht, sondern mache den Weg hingegen besser befahrbar, argumentiert die Dorf-AG. „Jahre später könnte eine Teerschicht darauf erfolgen“, schreibt die Interessensvertretung weiter.

Allerdings sei der Vorstoß der Dorfbewohner aus Brandlecht-Hestrup immer wieder abgelehnt worden, mit dem Verweis, ein Radweg entlang der Vechte sei dort „aus Gründen des Naturschutzes“ nicht zu verwirklichen. „Dieses Argument möchten wir nicht mehr einfach hinnehmen, da die Argumente, die dafür sprechen, überwiegen und es Zeit wird, dass unsere Grafschaft an Attraktivität gewinnt“, so die Dorfbewohner aus Brandlecht-Hestrup.

Für den Bau eines Radwegs spricht ihrer Ansicht nach:

Die Kommune wurde mehrfach als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet;

Es gebe bereits umweltfreundliche Radwege entlang von Flüssen wie Mosel, Donau, Elbe oder Ems-Hase;

Gemeinden können sich über mehr Gäste freuen, etwa am Glaubensweg oder im Bahnhofscafé Hestrup;

Tourismusförderung;

Wirtschaftsförderung;

Auf lange Sicht wäre ein Radweg entlang der 182 Kilometer langen Vechte vorstellbar, der sich von der Quelle in Schöppingen bis zur Mündung nördlich von Zwolle erstreckt, schreibt die Dorf-AG.

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