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08.01.2019, 16:21 Uhr

Bilanz 2018: Nordhorner THW leistet 38.000 Stunden

Bilanz 2018: Nordhorner THW leistet 38.000 Stunden

Ehrungen beim Technischen Hilfswerk (von links): Lars Kleine Lögte (Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Nordhorn), Maren Boekhoff (Sachbearbeiterin Einsatz, THW Regionalstelle Lingen), Klaus Husmann, Thomas Foppe und Klaus Berenzen (Ortsbeauftragter THW Nordhorn) Foto: Pretzel

Nordhorn Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte kürzlich das Technische Hilfswerk (THW) Nordhorn eingeladen. Der Ortsbeauftragte Klaus Berenzen begrüßte neben den Helferinnen und Helfern Gäste aus der Politik, Vertreter der „Nordhorner Blaulichter“, des Stadtmarketings sowie verschiedene Förderer.

Berenzen dankte allen Unterstützern und Helfern, darunter auch der Politik und den Abgeordneten des Bundestages – stellvertretend in Richtung der anwesenden Dr. Daniela De Ridder – für deren Beteiligung bei der Vergabe der finanziellen Mittel, die dem THW auch im Jahr 2018 wieder zur Verfügung standen.

„Durch die Gelder können im Hauptamt neue Stellen geschaffen, sowie benötigte Fahrzeug- und Gerätebeschaffungen auf den Weg gebracht werden“, sagte Berenzen. Eine neue Herausforderung für das kommende Jahr werde der Aufbau eines Bundesfreiwilligendienstes im THW sein.

Ein großes Dankeschön galt der Stadt Nordhorn und Bürgermeister Thomas Berling (SPD). Vor Kurzem wurde die komplette Überlassung des Nachbargrundstückes an der THW-Unterkunft als Lagerfläche realisiert. Der Ortsbeauftragte stellte dann die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes in den Mittelpunkt und lobte deren „hohes Engagement, welches oft über das normale Maß hinausging“. Die Jugendgruppe und deren Betreuer leisteten ebenfalls einen hohen Beitrag für „das THW von morgen“.

Die ehrenamtliche Arbeit sei nicht zuletzt erst durch den Rückhalt der Familien, die Unterstützung der Arbeitgeber und die Unterstützung durch Sponsoren möglich. Ein besonderes Dankeschön galt der Familie Horstkamp aus Nordhorn. Aus deren Erlös von Weihnachtsbaumverkäufen in der Adventszeit ging eine Spende an die Jugendgruppe.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt rund 38.000 ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Darin sind rund 10000 Stunden Jugendarbeit sowie zehn Einsätze mit circa 1700 Stunden enthalten. Das Einsatzspektrum reichte vom Sturmtief „Friederike“, über den Starkregen in Emlichheim, bis hin zu diversen Eigentumssicherungen und dem Großeinsatz beim Moorbrand in Meppen.

In einem Grußwort lobte der Erste Kreisrat der Grafschaft Bentheim, Uwe Fietzek, die hohe Einsatzbereitschaft der Grafschafter Rettungskräfte. Bürgermeister Berling würdigte die gute Zusammenarbeit des THW mit anderen Hilfsorganisationen.

Maren Boekhoff, Sachbearbeiterin Einsatz bei der THW-Regionalstelle Lingen, bestätigte den Nordhornern ein hohes Maß an Professionalität in der Ausbildung und der Bewältigung von Einsätzen und ließ nicht unerwähnt, dass der Ortsverband Nordhorn in der Übersichtsstatistik des Regionalbereiches ganz oben zu finden ist.

In ihrem Rückblick auf das Jahr 2018 berichtete sie über die wohlwollende Berücksichtigung seitens der Politik bei der Zuteilung zusätzlicher Haushaltsmittel und über die positive, bundesweite Personalentwicklung im Hauptamt des THW.

Zum Schluss ehrte sie zusammen mit dem Ortsbeauftragten Berenzen Klaus Husmann für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement im THW und für seine Arbeit als Truppführer in der Fachgruppe Logistik Verpflegung. Weiterhin erhielt Thomas Foppe eine Ehrenurkunde für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement im THW. Beide erhielten ein Präsent von der THW-Helfervereinigung Nordhorn durch deren Vorsitzenden Lars Kleine Lögte.

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