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27.03.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Bereits 500 Mundschutz-Masken an Caritas gespendet

Nordhorner Pflegeeinrichtungen der Caritas konnten sich vor Kurzem über 500 selbst genähte Masken freuen. Weiterhin bittet die Caritas um Unterstützung. Es werden noch mehr Masken benötigt.

Melanie Lange (links) und Angela Neuwald vom Caritas Pflegedienst Nordhorn tragen zwei Masken, die Ehrenamtliche für sie genäht haben. Foto: Caritas

Melanie Lange (links) und Angela Neuwald vom Caritas Pflegedienst Nordhorn tragen zwei Masken, die Ehrenamtliche für sie genäht haben. Foto: Caritas

Nordhorn Die Caritas St. Marien Pflege Nordhorn bat vor wenigen Tagen mit folgenden Worten um Hilfe: „Bitte näht Schutzmasken für den Pflegedienst und das Haus St. Marien.“ Die Resonanz ist überwältigend, zieht jetzt Geschäftsführer Hermann Josef Quaing eine erste Bilanz: „Wir haben jetzt schon mehr als 500 selbst genähte Masken bekommen. Das ist ganz toll. Allen, die uns auf diesem Weg helfen, ein ganz herzliches Danke schön.“ Pflegedienstleiterin Karin Busche berichtet schmunzelnd, dass nicht nur ehrenamtliche Helferinnen aktiv sind: „Auch die Männer beteiligen sich. Eine der Näherinnen erklärte mir, dass ihr Mann den Draht in den Masken zurechtbiegen müsse. Bei einer anderen macht der Mann nun die Hausarbeit, um ihr den Rücken zum Nähen freizuhalten.“

Trotz der hohen Resonanz bittet die Caritas um weitere Masken. Quaing erwartet zwar bald eine Lieferung professioneller Schutzmasken, die den medizinischen Standards entsprechen, aber das könne noch etwas dauern: „Der Markt ist leergefegt. Darum sind wir auf diese Form der konkreten Hilfe angewiesen. Wir können noch weitere Schutzmasken gebrauchen. Daher bitten wir alle Helferinnen, weiterhin für uns zu nähen.“ Quaing und Busche wissen, dass der Schutz der selbst genähten Masken eingeschränkt ist: „Sie schützen nicht unbedingt denjenigen, der sie trägt. Wir möchten unsere Patienten schützen, indem wir diesen Mundschutz tragen.“ Nachdem nun auch der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, alle Bürger auffordert, Masken zu tragen, schließen Hermann Josef Quaing und Karin Busche ihrer Bitte um Hilfe eine weitere Bitte an: „Denken Sie bitte auch daran, zunächst für sich selbst Schutzmasken zu nähen. Wenn wir alle eine Maske tragen, hat eine bunte Schutzmaske doch viel mehr Charme.“

Genähte Masken können an jedem Werktag täglich zwischen 13.30 und 17 Uhr im Compass Diakonie Caritas-Haus, NINO-Allee 4, in Nordhorn abgegeben werden. Dort wird auch kostenloses Nähmaterial ausgegeben.

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