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15.01.2020, 15:21 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

BBS ziehen positives Fazit zu Ergotherapie-Angebot

Die Berufsfachschule Ergotherapie ist vergangenes Jahr mit 24 Auszubildende erstmalig an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Gesundheit und Soziales Landkreis Grafschaft Bentheim gestartet. Die BBS ziehen jetzt eine positive Bilanz.

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Ergotherapie mit der Klassenlehrkraft Annika Vorrink (links) und Schulleiter Heinrich Marheineke (2. von links). Foto: privat

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Ergotherapie mit der Klassenlehrkraft Annika Vorrink (links) und Schulleiter Heinrich Marheineke (2. von links). Foto: privat

Nordhorn Im August des vergangenen Jahres ist die Berufsfachschule Ergotherapie mit 24 Auszubildende erstmalig an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Gesundheit und Soziales Landkreis Grafschaft Bentheim gestartet. Die BBS ziehen jetzt eine positive Bilanz. Zur Gewährleistung der praktischen Erfahrungen innerhalb der Ausbildung schließt die Schule derzeit Kooperationsverträge mit regionalen Einrichtungen und Praxen der Ergotherapie.

Ergotherapeuten unterstützen und begleiten Menschen jedes Alters, die aus verschiedensten Gründen Schwierigkeiten in der Bewältigung ihres Alltags haben. Die Ergotherapie befähigt die betroffene Person, für sie bedeutungsvolle Betätigungen (wieder) selbstständig auszuführen. Hierzu erarbeiten Ergotherapeuten gemeinsam mit ihren Klienten spezifische Aktivitäten und Übungen. Auch die Anpassung der individuellen Lebenswelt sowie die Beratung von Klient und Angehörigen gehören zu den Aufgaben der Ergotherapeuten. Ziel ist, dem Klienten eine größtmögliche Handlungsfähigkeit, gesellschaftliche Teilhabe sowie eine verbesserte Lebensqualität zu ermöglichen.

„Die Ausbildung zu dem Beruf der staatlich anerkannten Ergotherapeutin/des staatlich anerkannten Ergotherapeuten an den BBS Gesundheit und Soziales ist sehr vielfältig. Sie zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Mischung aus theoretischem und praktischem Unterricht aus“, heißt es in einer Pressemitteilung. Der fachspezifische Unterricht wird von der Ergotherapeutin und Klassenlehrkraft Annika Vorrink übernommen. Das gesamte Lehrerteam zeichnet sich zudem durch die hohe interprofessionelle Arbeit aus. Eine Besonderheit stellt die Verknüpfung der Fächer Anatomie/Physiologie und Sport zu der Lerneinheit „Motopädie“ dar. Sie wird von einer Lehrkraft mit Facultas in den Fächern Sport und Pflegewissenschaften erteilt. Die Auszubildenden können so ihr zuvor erworbenes Wissen zum Bewegungsapparat direkt im Sportunterricht selbst erfahren.

Das Schulsystem der BBS Gesundheit und Soziales bietet den Schülern darüber hinaus individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten. Einige Schüler nehmen am Ergänzungsbildungsgang zum Erwerb der Fachhochschulreife teil. Eine Schülerin mit Migrationshintergrund besucht den Deutschunterricht der Sprachförderklassen zum Erwerb des Deutschen Sprachdiploms (DSD I PRO). So gelingt es den BBS Gesundheit und Soziales nach eigenen Angaben unterschiedliche Kompetenzen der Schüler zu unterstützen und Visionen zu entwickeln.

Nächster Ausbildungsstart ist August dieses Jahres. Die Bewerbung ist bis Mitte Februar bei den BBS Gesundheit und Soziales in Nordhorn einzureichen. Termine für persönliche Beratungsgespräche können unter Telefon 05921 9605 vereinbart werden.

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