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22.03.2019, 15:35 Uhr

Ausstellung zeigt die bittere Wahrheit über Schokolade

Die Ausstellung „Make Chocolate Fair!“ ist vom 2. bis zum 27. April in der Stadtbibliothek in Nordhorn zu sehen. Sie macht auf die Missstände aufmerksam, unter denen Westafrikas Kakaobauern arbeiten müssen.

Ausstellung zeigt die bittere Wahrheit über Schokolade

Kakaobauern in Westafrika bei der Arbeit. Foto: Hronová

Nordhorn „Noch immer stecken in fast jeder Schokolade Hunger, Armut und ausbeuterische Kinderarbeit“, heißt es in der Ausstellung „Make Chocolate Fair!“,die auf Einladung des Arbeitskreises Eine Welt in Kooperation mit der „Fair Trade Town“ zu sehen ist. In der Ausstellung, die im Rahmen der Inkota-Kampagne „Make Chocolate Fair!“ entwickelt wurde, sollen die Besucher erfahren, „wie aus Kakaobohnen Schokolade wird und unter welchen ausbeuterischen Bedingungen Kakao angebaut wird“.

Warum essen Kakaobauern keine Schokolade? Wer bekommt wie viel vom Gesamtpreis einer Schoko-Tafel ab? Löst der faire Handel die Probleme im Schokoladengeschäft, und wenn ja – wie? Auf sechs Ausstellungstafeln beantwortet die Wanderausstellung die wichtigsten Fragen rund um den süßen Genuss und die bittere Wahrheit über Schokolade. In Texten, Bildern und Grafiken werden die schwierigen Lebensbedingungen der Bauern in Westafrika dargestellt. Außerdem wird die Verantwortung von Schokoladenunternehmen und der Politik thematisiert.

Die Kampagne setzt sich für verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen für Kakaobauernfamilien ein und fordert das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit. Mehr als 120.000 Menschen aus ganz Europa haben mit ihrer Unterschrift die Kampagnen-Petition von „Make Chocolate Fair!“ an die Schokoladenindustrie unterstützt.

Weitere Informationen gibt es online auf www.de.makechocolatefair.org und www.inkota.de/ausstellung-suess-bitter.

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