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13.03.2018, 17:45 Uhr

„Auch Rentner und junge Leute brauchen bezahlbare Wohnungen“

CDU und Junge Union Nordhorn (JU) wollen mehr Wohneinheiten in Nordhorn schaffen. Die JU wünscht sich eine grundsätzliche inhaltliche und sachliche Diskussion zu dem Thema Wohnungsbau. Verschiedene Aspekte seien dabei zu beachten.

„Auch Rentner und junge Leute brauchen bezahlbare Wohnungen“

Auf dem Luftbild von Nordhorn sieht es nach genug Wohnraum in der Stadt aus. Doch manche Menschen finden keine bezahlbaren Wohnungen. Archivbild: Meppelink

tk Nordhorn. Ziel soll es aus Sicht der JU sein, zu einem schlüssigen, nachhaltigen und zukunftsweisenden Gesamtkonzept für die Entwicklung des Nordhorner Wohnungsmarktes zu kommen. Allein die Bedarfszahlen für den sozialen Wohnungsbau als tatsächlichen Bedarf zugrunde zu legen, ist nach Ansicht der CDU-Nachwuchsorganisation zu kurz gedacht.

Mit ihrer Forderung nach mehr sozialem Wohnungsbau habe die CDU eine wichtige Forderung erhoben, die von der JU unterstützt wird. Hier müssten Politik und Verwaltung schnell zu einem ambitionierten und finanzierbaren Konzept kommen, um für diese Zielgruppe schnell ausreichend und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wichtig dabei sei es, eine gleichmäßige Verteilung der Wohneinheiten im gesamten Stadtgebiet voranzutreiben.

Denkbar wäre es aus Sicht der JU, die Verwaltung prüfen zu lassen, wie die Stadt ihre Wohnungsbaugesellschaft Gewo besser unterstützen könne. „Da die finanzielle Situation nach dem Bericht des Gewo-Geschäftsführers angespannt ist, wäre es eine Idee, städtische Grundstücke für die Gewo zur Verfügung zu stellen“, regt der JU-Vorsitzende Sebastian Hochmann an.

Doch sozialer Wohnunbsbau sei nicht alles: Der Bedarf an bezahlbaren kleinen Wohneinheiten steige auch in der älteren Bevölkerung, ohne dass gleich alle Sozialleistungen beziehen würden. Vor allem aber gebe es bei der jungen Generation einen sehr großen Bedarf an günstigem und bezahlbarem Wohnraum. Hier seien die Einkommen oft gering und man könne sich nicht jede Miete in Nordhorn leisten.

„Viele Auszubildende und Studenten suchen ebenfalls kleine und bezahlbare Wohnungen“, sagt Hochmann: „Hier gibt es eine starke Konkurrenz und einen Verdrängungswettbewerb um günstige Wohnungen in Nordhorn.“ Sein JU-Kollege Malte Kramer ergänzt im Hinblick auf den Fachkräftemangel: „Diesen Berufsstartern günstigen Wohnraum anzubieten, ist aktive Wirtschaftsförderung für Nordhorn!“

Aber auch andere Aspekte des Wohnungsbaus in Nordhorn dürften nicht außer Acht gelassen werden. Dazu gehörten etwa ausreichende Kapazitäten für Einfamilienhäuser oder die Nachverdichtung in bestehenden Wohnquartieren. Auch müsse man langfristig für Hausbauer Bauplätze zur Verfügung haben, damit Nordhorn eine attraktive Stadt zum Leben und Arbeiten bleibt.

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