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24.06.2020, 15:56 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

AOK fördert Hospizarbeit mit 3,36 Millionen Euro

Eine der vielen Aktionen der Hospizhilfe: Die Gestaltung des Kindergrabfelds in Schüttorf. Foto: privat

Eine der vielen Aktionen der Hospizhilfe: Die Gestaltung des Kindergrabfelds in Schüttorf. Foto: privat

Nordhorn Die ehrenvolle Arbeit der ambulanten Hospizdienste in Niedersachsen unterstützt die AOK in diesem Jahr mit insgesamt 3,36 Millionen Euro. Die Fördersumme erhöht sich somit um zwölf Prozent und kommt landesweit 100 Einrichtungen zugute, die damit im Wesentlichen die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter sowie die notwendigen Personal- und Sachkosten finanzieren.

Im vergangenen Jahr haben die Hospizdienste 4539 Menschen beim Sterben in der vertrauten Umgebung begleitet, darunter 203 Kinder. Im Vergleich der Vorjahre ist eine stetige Zunahme der Sterbebegleitungen zu verzeichnen. „Die Endphase des Lebens ist häufig mit Ängsten, ungeklärten Fragen, auch seelischen Schmerzen verbunden. In Niedersachsen kümmern sich derzeit 4137 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unermüdlich um die Wünsche und Bedürfnisse der sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen. Dieses Engagement ist gelebte Mitmenschlichkeit und nicht hoch genug zu würdigen“, unterstreicht AOK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Peter.

Diese ehrenvolle Arbeit unterstützt die AOK in der Region Emsland/Grafschaft Bentheim mit insgesamt 198.266 Euro. Den Zuschuss erhalten die Hospizdienste Hospiz-Hilfe Meppen (43.886 Euro), die Lingener Hospiz. (38.058 Euro), die Hospiz-Gruppe Spelle (20.936 Euro), das Hospiz-Team Abendstern (16.568 Euro), die Sögeler Hospiz (16.404 Euro) und die Hospizhilfe Grafschaft Bentheim (62.414 Euro) für die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen sowie für notwendige Personal- und Sachkosten.

Im Vordergrund der ambulanten Hospizarbeit steht die persönliche Betreuung mit dem Ziel, sterbenden Menschen ein möglichst selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen sowie Familie und Freunde in diesem Prozess zu begleiten, zu entlasten und zu unterstützen.

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