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14.05.2019, 16:16 Uhr

35 von 45 Anwärtern bestehen Jägerprüfung

Traditionell finden im Frühjahr die Jägerprüfungen in der Grafschaft Bentheim statt. In diesem Jahr stellten sich 45 Prüflinge den Aufgaben.

35 von 45 Anwärtern bestehen Jägerprüfung

Die erfolgreichen Prüflinge und neuen Grafschafter Jäger stellen sich mit dem Zeugnis in der Hand zu einem Gruppenfoto auf.Foto: Brunklaus

Nordhorn Zunächst mussten sich die Prüflinge einer Schießprüfung unterziehen. Hier wurde nicht nur die Schießleistung überprüft, sondern auch der sichere Umgang mit der Waffe. Danach fand die schriftliche Prüfung statt, hier mussten in fünf Fachgebieten je 20 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden. An drei Tagen fand dann die mündlich-praktische Prüfung in den Revieren von Reinhard Mönch und Albert Lucas statt. Als Erstes mussten die Prüflinge morgens drei Jagdleitsignale erkennen, dies schafften alle Prüflinge. Dann ging es mit den Prüfern zu den verschiedenen Stationen, an denen das Praxiswissen in Wildtierkunde, Waffenhandhabung, Naturschutz und Hege, jagdliches Brauchtum, Jagdhundewesen und Jagdrecht geprüft wurde. Nach dieser umfangreichen Prüfung stand dann das Ergebnis fest: Von den 45 Jagdscheinanwärtern haben 35 die Prüfung bestanden. Sechs Jagdscheinanwärter müssen die Schießprüfung noch bestehen und vier die schriftliche oder mündlich-praktische Prüfung. Aber fast ein Drittel der Prüflinge hat die Jägerprüfung mit einer Eins vor dem Komma bestanden.

Das durchschnittliche Alter der Prüflinge lag in diesem Jahr bei 37 Jahren, wobei der Jüngste erst 15 Jahre alt ist und somit an seinem 16. Geburtstag den Jugendjagdschein lösen kann. Der älteste Prüfling dieses Jahres ist 59 Jahre alt.

Kreisjägermeister Albert Lucas, der den Prüfungsvorsitz innehatte, bedankte sich bei den Prüfern für die durchgeführte Prüfung und hob die gute Ausbildung durch die Grafschafter Jagdschulen hervor. Zusammen mit Rüdiger Riesner von der Jagdbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim wurden die Prüfungszeugnisse überreicht. Als Jahrgangsbester erhielt Julian Nöst ein Geschenk sowie eine Einladung zur Treibjagd. Auch Benny Ramm und Ole Beyer bekamen für ihre guten Leistungen jeweils ein Geschenk.

Glückwünsche sprach auch der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft Reinhard Mönch aus. Er wünschte allen „Waidmannsheil“ und hofft, dass sich viele der Jungjäger in den Hegeringen aktiv beteiligen werden. Die Möglichkeiten, sich in die Jägerschaft einzureihen, seien vielfältig, so Mönch.

Die Geschäftsführerin der Jägerschaft, Marianne Brunklaus, überreichte den neuen Mitgliedern der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) die Jägerbriefe. Sie betonte die Bedeutung der Mitgliedschaft in der LJN. Die Jagd unterliege ständig neuen Anforderungen. Es sei wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten, so Brunklaus. Sie verwies auf die Informationen in dem LJN-Newsletter, der über die Internetseite der Jägerschaft den Mitgliedern zugänglich ist.

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