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24.12.2019, 12:53 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

1400 Stimmen erklingen im Vorwärts-Stadion

Das Weihnachtssingen am 4. Advent im Stadion des SV Vorwärts Nordhorn hat am Sonntag rund 1400 Menschen zusammengebracht. Getragen von der lutherischen, der reformierten und der altreformierten Kirche erklangen bei Kerzenschein bekannte Weihnachtslieder.

Die Tribüne im Vorwärts-Stadion war am Sonntagabend gut gefüllt. Foto: privat

Die Tribüne im Vorwärts-Stadion war am Sonntagabend gut gefüllt. Foto: privat

Nordhorn Vor drei Jahren hatte es vor der Kreuzkirche in Nordhorn erstmals ein Rudelsingen gegeben, ebenso vor zwei Jahren. In einer Vorstandssitzung des SV Vorwärts hatten Albert Büssis (Vorwärts) und Inga Rohoff (Diakonin Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde) dann die Idee entwickelt, die Aktion ins Stadion zu verlegen – nach dem Vorbild des Vereins Union Berlin, wo mittlerweile zum Weihnachtssingen 28.000 Menschen ins Stadion strömen. Bei der Premiere in Nordhorn 2018 kamen fast 1000 Menschen. „Das war eine erfolgreiche Veranstaltung, die viele Menschen begeistert hat – deswegen machen wir das in diesem Jahr erneut“, erklärte Inga Rohoff.

Neben dem SV Vorwärts beteiligten sich die lutherische, die reformierte und die altreformierte Kirchengemeinde an der Aktion. Landrat Uwe Fietzek zeigte sich begeistert, dass so viele Teilnehmer unterschiedlicher Altersklassen ins Stadion gekommen waren. Er betonte die Wichtigkeit von Weihnachten als Familienfest. Lob gab es auch von der stellvertretenden Bürgermeisterin Ingrid Thole.

Der große Chor sang in einem Lichtermeer von Kerzen viele bekannte Stücke von „In der Weihnachtsbäckerei“ über „Macht hoch die Tür“ und „Feliz Navidad“ bis hin zu „Stille Nacht“ und „O du fröhliche“. Die Pastoren Jörg Düselder (reformiert) und Dieter Wiggers (altreformiert) lasen die Weihnachtsgeschichte. Im Gespräch mit Pastor Thomas Kersten (lutherisch) wurde deutlich, dass das Jesuskind an Weihnachten im Mittelpunkt stehen sollte. Weihnachten bedeute gerade für diejenigen Menschen, die sich in Trauer- oder Notsituationen befinden, ein fröhliches Fest, das Hoffnung und Trost bringt.

Einen großen Dank richteten die Veranstalter an den musikalischen Leiter Heiko Seifert, die Band „Seifert and Friends“, das Nordhorner Blasorchester, den Projektchor des Gymnasiums Nordhorn und den Techniker Hendrik Bäumer. Im kommenden Jahr, das ließ Inga Rohoff bereits durchblicken, werde es wahrscheinlich ein weiteres Weihnachtssingen geben.

Die Tribüne im Vorwärts-Stadion war am Sonntagabend gut gefüllt. Foto: privat

Die Tribüne im Vorwärts-Stadion war am Sonntagabend gut gefüllt. Foto: privat

Die Tribüne im Vorwärts-Stadion war am Sonntagabend gut gefüllt. Foto: privat

Die Tribüne im Vorwärts-Stadion war am Sonntagabend gut gefüllt. Foto: privat

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