11.08.2020, 16:11 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Förderprogramm Mehrgenerationenhaus wird 2021 fortgesetzt

Die Idee eines Mehrgenerationenhauses hat in Nordhorn und Emlichheim (siehe Foto) Fuss gefasst. Foto: GN Archiv Lindwehr

© Hermann Lindwehr

Die Idee eines Mehrgenerationenhauses hat in Nordhorn und Emlichheim (siehe Foto) Fuss gefasst. Foto: GN Archiv Lindwehr

Berlin Gute Nachrichten für die Mehrgenerationenhäuser in Nordhorn, Lingen und Emlichheim. Das Bundesfamilienministerium gab die Fortsetzung des Bundesförderprogrammes Mehrgenerationenhaus „Miteinander - Füreinander“ ab dem 1. Januar 2021 und die Erhöhung der Zuschüsse pro Haus um bis zu 10.000 Euro bekannt. Der örtliche Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Albert Stegemann zeigt sich erfreut: „Die Verlängerung des Bundesprogrammes ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser.“

Mit dem Bundesförderprogramm wird die generationenübergreifende Arbeit und das ehrenamtliche Engagement in den rund 540 teilnehmenden Mehrgenerationenhäusern seit 2017 gefördert. Dabei steht die Unterstützung und Integration hilfsbedürftiger Menschen, gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie im Vordergrund ihrer zumeist ehrenamtlichen Arbeit. Im Zuge der achtjährigen Förderlaufzeit erhalten die Kommunen und Mehrgenerationshäuser Planungssicherheit und finanzielle Flexibilität, um ein individuelles und bedarfsorientiertes Programm anbieten zu können.

Die bereits im vergangenen Bundesprogramm unterstützten Häuser in Nordhorn, Lingen und Emlichheim können sich bis zum 30. September 2020 für die neue Förderperiode bewerben. Alle benötigten Unterlagen wurden den Häusern bereits zugesandt. „Die Mehrgenerationenhäuser im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Begegnung aller Altersgruppen. Diese sind gerade jetzt wichtiger denn je“, so Albert Stegemann.

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