17.04.2020, 13:38 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Baubeginn des Glasfasernetzes verzögert sich

Die Tiefbauer dürfen noch nicht loslegen. Der Anbieter will das zusätzliche Zeitfenster nutzen, um weitere Interessenten, die bisher noch unentschlossen sind, zu gewinnen.

Später als geplant starten die Tiefbauer mit ihrer Arbeit am Glasfasernetz.Symbolfoto: Vennemann

© Sascha Vennemann

Später als geplant starten die Tiefbauer mit ihrer Arbeit am Glasfasernetz.Symbolfoto: Vennemann

Emlichheim/Neuenhaus Da mit dem Ausbau des Glasfasernetzes coronabedingt noch nicht wie geplant begonnen werden kann, geht die Grafschafter Breitband in die Nachvermarktung im ersten Gebiet. „Das erste Vermarktungsgebiet hat sehr gut vorgelegt“, heißt es vonseiten der Grafschafter Breitband. „Mit einer aktuellen Anschlussquote von 70 Prozent gehen die Samtgemeinde Emlichheim und Neuenhaus einen großen und wichtigen Schritt in Richtung digitale Zukunft. Denn der Ausbau des Glasfasernetzes ist gesichert.“ Ziel ist es, die Region weitestgehend flächendeckend mit Glasfaser zu erschließen. Rund 30 Prozent sind dem Anbieter zufolge noch unentschlossen.

„Mit einer flächendeckenden Breitbandanbindung stärken wir nicht nur langfristig die Region, sondern besonders auch die ansässigen Unternehmen“, betont Inga Lassen, Teamleiterin Endkundenvertrieb bei Grafschafter Breitband, und erklärt weiter: „Ein eigener Glasfaseranschluss bietet eine wesentlich schnellere und stabilere Internetanbindung und wertet gleichzeitig den Wert einer Immobilie auf. Ein weiterer Vorteil der Glasfaserleitung: Selbst, wenn viele Nutzer gleichzeitig das Internet nutzen, ist Verlass auf eine zuverlässige und stabile Internetübertragung“.

Der Bau des Netzes sollte ursprünglich wenige Wochen nach Ablauf der Vorvermarktung beginnen, doch dürfen die Tiefbauer aufgrund der aktuellen Situation nicht loslegen. Der Bau wird sich demnach etwas verzögern. „Wir hoffen natürlich, dass sich die Lage schnellstmöglich entspannt und der erste Spatenstich nicht zu weit in die Ferne rückt“, sagt Lassen.

Die Planungen sind größtenteils abgeschlossen, doch durch den Verzug der Baumaßnahmen bekommen Unentschlossene jetzt weiterhin die Chance auf einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss. „Für eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 199 Euro ist ein Anschluss an das Glasfasernetz bis zum Baubeginn möglich. Für die Beauftragung des Anschlusses muss lediglich ein Auftrag über ein Produkt von Grafschafter Breitband eingereicht werden“, so Lassen abschließend.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Verfügbarkeit der Adressen gibt es online auf www.grafschafter-breitband.de oder bei den örtlichen Vertriebspartnern.

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