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20.05.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Spatenstich für Sporthalle Neuenhaus „symbolisiert Bewegung“

In Neuenhaus ist am Mittwochvormittag der erste Spatenstich für das neue Sportzentrum gesetzt worden. Der Projektbeginn symbolisiere Bewegung, sagte Landrat Uwe Fietzek. Ende 2021 soll die Halle eröffnet werden.

Landrat Uwe Fietzek (rechts) und Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp freuen sich über den Baubeginn. Foto: Manfred Münchow

Landrat Uwe Fietzek (rechts) und Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp freuen sich über den Baubeginn. Foto: Manfred Münchow

Von Manfred Münchow

Neuenhaus „Im Gegensatz zur Corona-Pandemie, die uns alle monatelang zum Stillstand genötigt hat, symbolisiert dieser Termin heute Bewegung und darüber freue ich mich sehr.“ Ein sichtlich entspannter Landrat Uwe Fietzek sprach von einem „großen Signal“ für die Grafschaft und griff am Mittwoch gemeinsam mit einem nicht minder erfreuten Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp zur Schaufel und vollzog den symbolischen 1. Spatenstich zum Bau eines Sportzentrums in Neuenhaus. Für Landrat Fietzek drückt der Start des Bauprojektes Optimismus für die Grafschaft und die Region aus.

Das Sportzentrum in Neuenhaus mit insgesamt fünf Hallenfeldern ist nach Ansicht von Fietzek „eines der größten Projekte, die der Landkreis bisher gestemmt hat“. Mit dem Gemeinschaftsprojekt zwischen Landkreis und Kommune werde der Hallenbedarf für den Schulsport ebenso gedeckt wie der Bedarf für den Vereinssport. Eigentümer und Auftraggeber des Sportzentrums ist der Landkreis Grafschaft Bentheim. Die Samtgemeinde Neuenhaus wird sich über 20 Jahre mit rund 190.000 Euro pro Jahr an der Investition beteiligen. Geplant wurde das Projekt vor allem vom Büro Schröder Wenning aus Schüttorf.

Die Kreissporthalle wird in Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und dem privaten Bauunternehmen Büter mit Sitz in Ringe gebaut. Der Landkreis ist Eigentümer, aber das Unternehmen finanziert den Bau bis zur Übergabe vor. Nach Angaben von Landrat Fietzek erzielt man durch dieses Vorgehen einen Kostenvorteil von 1,4 Millionen Euro. Die Kosten für das Projekt werden auf 10 Millionen Euro beziffert. Nach einem „ambitionierten Zeitplan“, so der Landrat, soll das Hallenprojekt bis zum Ende des kommenden Jahres fertiggestellt sein. Dann könnten Schüler und Vereinssportler die fünf Hallenfelder und die Tribüne mit Leben erfüllen. Daneben runden ein Bewegungs- und ein Theorieraum das Angebot ab.

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus, Günter Oldekamp, erinnerte an die etwa sechs Jahre lange Vorlaufzeit für das große Projekt. Bei seinem Amtsantritt im November 2014 sei das Projekt bereits „in den Akten“ gewesen. „Dieses Projekt hat mich gefordert“, erklärte Oldekamp, aber es habe sich auch gelohnt. In den Redebeiträgen von Fietzek und Oldekamp wurde vielen am Projekt Beteiligten gedankt. Aber besonders Jens Kelmer von der Kreisverwaltung und Michael Kramer aus dem Neuenhauser Rathaus. Insgesamt, so Oldekamp, sei das Hallenprojekt „ein gutes Beispiel für eine hervorragende interkommunale Zusammenarbeit“.

Vertreter der bauausführenden Firma, der Planungsbüros, der Schulen, aus Politik und Verwaltung begleiteten am Mittwoch das Geschehen des 1. Spatenstiches als offiziellen Baustart. Dass die Dankes- und Grußworte zeitweise vom Baulärm unterbrochen wurden, konnte die Erleichterung, dass das Projekt nach langer Vorbereitung nun in die Umsetzung geht, nicht schmälern.

Für rund 10 Millionen Euro entsteht an der Schulstraße in Neuenhaus eine Sporthalle mit fünf Feldern. Foto: privat

Für rund 10 Millionen Euro entsteht an der Schulstraße in Neuenhaus eine Sporthalle mit fünf Feldern. Foto: privat

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