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15.06.2018, 18:53 Uhr

Region fordert in gemeinsamer Erklärung Zugverkehr bis Emmen

Der Personenzugverkehr auf dem BE-Gleis soll bis 2025 über Emlichheim und Coevorden weitergeführt werden bis nach Emmen. Das fordern Niederländer und Deutsche in einer Erklärung. Verkehrsminister Bernd Althusmann sicherte dem Projekt Unterstützung zu.

Region fordert in gemeinsamer Erklärung Zugverkehr bis Emmen

Eine gemeinsame Erklärung über die Fortführung der Bahnstrecke bis Emmen übergaben Landrat Friedrich Kethorn (links) und Henk Brink (rechts), der Deputierte der Provinz Drenthe, an den Niedersächsischen Verkehrsminister Bernd Althusmann. Foto: Wohlrab

Von Rolf Masselink

Neuenhaus Eine „Gemeinsame Erklärung zur Reaktivierung des grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehrs Rheine-Emmen“ haben führende Vertreter des Landkreises Grafschaft Bentheim, der Samtgemeinden Neuenhaus, Emlichheim und Schüttorf und der Städte Nordhorn und Bad Bentheim sowie der niederländischen Provinz Drenthe und der Gemeinden Coevorden und Emmen am Freitag im Rathaus von Neuenhaus unterzeichnet. Die Erklärung wurde wenig später feierlich dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Bernd Althusmann (CDU), übergeben.

In dieser Erklärung machen die Unterzeichner sich gemeinsam für eine Bahnverbindung stark, die die Grenzregion noch enger verbinden und für Deutsche wie Niederländer zusätzliche wirtschaftliche, touristische und nachbarschaftliche Impulse geben soll. Diese Bahnverbindung „ECER 2025“ Emmen – Coevorden – Emlichheim – Rheine würde eine Verbindung zwischen den Fernbahn-Knotenpunkten Rheine und Emmen schaffen. Eine erste Studie belegt, dass es für diese Verbindung große Fahrgastpotenziale gäbe.

15.06.2018 Region will Zugverkehr bis nach Emmen
Der Personenzugverkehr auf dem BE-Gleis soll bis 2025 über Emlichheim und Coevorden weitergeführt werden bis nach Emmen. Das fordern Niederländer und Deutsche in einer gemeinsamen Erklärung. Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann sicherte dem Projekt Unterstützung zu.

Mit dieser „Neuenhauser Erklärung“ wirbt die Grenzregion um Unterstützung für ihr Projekt. Die Erklärung soll kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern Basis für aktive Lobbyarbeit bei der Landesregierung in Hannover und der niederländischen Regierung in Den Haag sein.

Diese Lobbyarbeit begann unmittelbar nach der feierlichen Unterzeichnung mit der Übergabe an Minister Althusmann. Landrat Friedrich Kethorn und der Deputierte der Provinz Drenthe, Henk Brink, stellten die Bedeutung dieser Bahnverbindung für die regionale Entwicklung heraus. Sie werde nicht nur wirtschaftliche und touristische Impulse geben und den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt beleben, sondern auch das Image der Grenzregion verbessern.

„Dieses Projekt muss gelingen“

Minister Althusmann sprach von einem regional bedeutsamen Projekt, das die enge nachbarschaftliche Partnerschaft mit den Niederlanden weiter verbessern könne. Grenzüberschreitende Mobilität und Infrastruktur seien wichtig für Europa. „Dieses Projekt muss gelingen“, so Althusmann. Er versicherte den Anwesenden, die Niedersächsische Landesregierung werde die Idee dieser Bahnverbindung tatkräftig unterstützen.

Ziel der Initiative ist es, die Bahnverbindung bis zum Jahr 2025 zu realisieren. Noch in diesem Jahr, so hoffen die Initiatoren, könnte dazu eine deutsch-niederländische Regierungsvereinbarung auf den Weg gebracht werden.

Die Region will nun unter Federführung des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Provinz Drenthe eine niederländisch-deutsche Lenkungsgruppe schaffen. Sie soll den Informationsfluss sichern, Marketingstrategien erarbeiten und Finanzierungsmöglichkeiten ausloten. Vermarktet wird das Projekt unter dem Kürzel „ECER 2025“. Das sind nicht nur die Anfangsbuchstaben der an der Strecke liegenden Kommunen Emmen, Coevorden, Emlichheim und Rheine, sondern steht auch für „European Connection European Regions“ (europäische Verbindung europäischer Regionen).

Bildergalerie

Regiopa-Express bis nach Holland

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© Wohlrab, Udo

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