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24.07.2019, 04:00 Uhr

Neuenhauser Maschinenbau fördert Jobticket für Mitarbeiter

Um den Beschäftigten das pünktliche Erreichen mit dem „Regiopa-Express“ zu ermöglichen, ändert die Firma Neuenhauser Maschinenbau die Arbeitszeitregelungen zum 1. September und fördert ein Jobticket für Mitarbeiter.

Neuenhauser Maschinenbau fördert Jobticket für Mitarbeiter

Die Projektbeteiligten (von links): Kreisrat Dr. Michael Kiehl, Frank Günther, Leiter Omnibusabteilung der Bentheimer Eisenbahn AG, Kai Theobald, Auszubildender der Neuenhauser Maschinenbau GmbH, und Lutz Wolf, Vorstand der Neuenhauser Unternehmensgruppe.Foto: privat

Neuenhaus Der neue „Regiopa-Express“ der Bentheimer Eisenbahn AG verkehrt im Stundentakt zwischen Neuenhaus über Nordhorn und Bad Bentheim. Die Nähe des Unternehmens Neuenhauser Maschinenbau GmbH zum Bahnhof in Neuenhaus brachte den Auszubildenden Kai Theobald auf die Idee, zu analysieren, für welche Mitarbeiter die neue Zuganbindung eine echte Alternative zum Auto darstellt. Die Folge: Um den Beschäftigten das pünktliche Erreichen des „Regiopa-Expresses“ zu ermöglichen, ändert Neuenhauser am Standort in Neuenhaus die Arbeitszeitregelungen zum 1. September und fördert ein Jobticket für Mitarbeiter.

Die Neuenhauser Maschinenbau GmbH beschäftigt am Hauptstandort Neuenhaus 140 Mitarbeiter aus Nordhorn und Bad Bentheim, wobei viele Mitarbeiter in einem näheren Umkreis zum jeweiligen Bahnhof wohnen. Der „Regiopa-Express“ startet täglich um 5.31 Uhr ab Bahnhof Nordhorn. Durch eine Stundentaktung ist der Zug besonders attraktiv für die Mitarbeiter der Neuenhauser Maschinenbau GmbH.

„In nur zehn Minuten Fahrtzeit erreichen die Mitarbeiter aus Nordhorn den Bahnhof Neuenhaus und sind somit komfortabel, umweltfreundlich und ohne lange Parkplatzsuche, pünktlich zum Arbeitsbeginn an ihrem Arbeitsplatz“, heißt es aus dem Unternehmen: Um den Mitarbeitern das pünktliche Erreichen des „Regiopa“ zu ermöglichen, wird am Standort in Neuenhaus die Arbeitszeitregelungen zum 1. September geändert. Die Ergebnisse zum Projekt „Bahnverbindung bei Neuenhauser“ hatte Kai Theobald Dr. Michael Kiehl vom Landkreis, Joachim Berends von der BE und Lutz Wolf vom Vorstand der Neuenhauser Unternehmensgruppe vorgestellt. Der Auszubildende konnte sie direkt von der Idee, sich am Jahresticket (Jobticket) zu beteiligen, begeistern.

Der Landkreis, die BE und Neuenhauser unterstützen dieses Vorhaben, indem sie sich an den Kosten der ersten 100 Mitarbeiter für ein Jahr am Jahresticket beteiligen. Die Mitarbeiter der Neuenhauser Maschinenbau GmbH können somit ab dem 1. September für 35 Euro pro Monat mit dem Zug zur Arbeit pendeln.

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