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20.08.2020, 15:41 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Brücke schwebt über Kanal in Georgsdorf

Per Schwerlastkran schwebte die sanierte Brücke am Mittwochabend in Georgsdorf ein. Nach weiteren Restarbeiten soll die nicht alltägliche historische Drehkonstruktion in der kommenden Woche freigegeben werden. Foto Schwanken/NLWKN

Per Schwerlastkran schwebte die sanierte Brücke am Mittwochabend in Georgsdorf ein. Nach weiteren Restarbeiten soll die nicht alltägliche historische Drehkonstruktion in der kommenden Woche freigegeben werden. Foto Schwanken/NLWKN

Georgsdorf/Meppen Eine ungewöhnliche Horizontalbewegung vollführte am Mittwochabend eine Drehbrücke in Georgsdorf: Per Schwerlastkran schwebte das historische Bauwerk gegen 19 Uhr über den Süd-Nord-Kanal ein. Es kehrte damit nach rund dreiwöchiger Abwesenheit an seinen angestammten Platz zurück. Grund für den vorübergehenden Abbau der Brücke waren umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Ende Juli war das weiterhin drehfähige Bauwerk hierzu abgehoben und zum nahegelegenen Betriebshof des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Georgsdorf gebracht worden. Der Landesbetrieb ist für den Betrieb und die Unterhaltung des Kanalnetzes zuständig. „Unter anderem wurde im Rahmen der umfassenden Sanierung der Brücke der komplette Fahrbahnbelag aus Holzbohlen erneuert“, erklärt Dezernent Josef Schwanken von der NLWKN-Betriebsstelle Meppen. Die Arbeiten wurden vom NLWKN in Eigenleistung in der neuen Werkhalle, die im vergangenen Jahr eingeweiht wurde, durchgeführt. Anlieger müssen noch etwas Geduld aufbringen, damit die notwendigen Restarbeiten nach Aufsetzen der Brücke erfolgen können: Die durch die Reparatur erforderlich gewordene Sperrung der Querung Neuer Diek wird noch bis voraussichtlich 26. August andauern.

Als Teil des vor über hundert Jahren geschaffenen linksemsischen Kanalnetzes gehört die Brücke zum Ensemble des Süd-Nord-Kanals und steht unter Denkmalschutz. Der Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kanal ist nicht mehr schiffbar und wird heute zur Entwässerung genutzt.

Weitere Infos auf www.nlwkn.niedersachsen.de

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