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15.06.2018, 20:45 Uhr

Althusmann: Regiopa-Express wird ein Riesenerfolg

Die Wiedereinführung der Personenzüge liegt voll im Zeitplan. Das berichtete Joachim Berends, Vorstand der Bentheimer Eisenbahn, am Freitag bei einem Fest am Bahnhof Neuenhaus. Auch Verkehrsminister Bernd Althusmann machte sich ein Bild vom Fortschritt.

Althusmann: Regiopa-Express wird ein Riesenerfolg

Ein Wegweiser aus Sandstein zeigt am Bahnhof Neuenhaus, wie weit es nach Nordhorn und Bad Bentheim ist – auf dem Schienenweg. Das Monument enthüllten (von links) Joachim Berends, Reinhold Hilbers und Bernd Althusmann. Foto: Wohlrab

Von Andre Berends

Neuenhaus „Wir gehen davon aus, dass die Reaktivierung dieser Zugstrecke ein Riesenerfolg wird“, sagte Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) am Freitagnachmittag in Neuenhaus. Er machte sich an der Bahnhofsbaustelle ein Bild vom Fortschritt des 20-Millionen-Euro-Projekts, das zu drei Vierteln vom Land finanziert wird.

Neben Bernd Althusmann waren zahlreiche politischer Vertreter aus der Grafschaft nach Neuenhaus gekommen. Die Bentheimer Eisenbahn hatte sie zu einem „Halbzeit“-Fest mit großem symbolischem Charakter eingeladen. Auch viele Projektbeteiligte waren erschienen.

Bernd Althusmann führte das „Regiopa“-Projekt als gutes Beispiel dafür an, dass innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums Bedeutendes geschaffen werden kann. Er plädierte dafür, dass die Genehmigungsverfahren in Deutschland generell einfacher und schneller werden müssen. Die Reaktivierung der 28 Kilometer langen Schienenstrecke von Bad Bentheim über Nordhorn nach Neuenhaus sei „wirklich sinnvoll“ und genieße in der Bevölkerung einen „großartigen Rückhalt“.

15.06.2018 Region will Zugverkehr bis nach Emmen
Der Personenzugverkehr auf dem BE-Gleis soll bis 2025 über Emlichheim und Coevorden weitergeführt werden bis nach Emmen. Das fordern Niederländer und Deutsche in einer gemeinsamen Erklärung. Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann sicherte dem Projekt Unterstützung zu.

Geplant ist, dass ab 9. Dezember wieder Personenzüge durch die Grafschaft rollen und von morgens bis abends im Stundentakt Bad Bentheim mit Neuenhaus verbinden. „Wir hoffen, dass wir diesen Termin halten können“, betonte Bernd Althusmann. Das Projekt liege derzeit zwar voll im Zeitplan, berichtete Joachim Berends, Vorstand der Bentheimer Eisenbahn. In ein bis zwei Wochen werde sich in Hannover endgültig entscheiden, ob alles glatt laufe oder ob es noch zu Verzögerungen komme.

„Wir fiebern alle auf den Tag hin, an dem die Bahn wieder fährt“, hatte zuvor Reinhold Hilbers gesagt. Der niedersächsische Finanzminister war in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Bentheimer Eisenbahn nach Neuenhaus gekommen. Für ihn ist der Zuganschluss für die Grafschaft ein wichtiger Standortfaktor. Die Grafschaft dürfe im Wettbewerb der Regionen nicht abgehängt werden.

Landrat Friedrich Kethorn erinnerte daran, dass die Idee, mit dem Zug durch den Landkreis zu fahren, schon vor 122 Jahren entstand. Damals sei eine gute Entscheidung getroffen worden, die nun die Reaktivierung nach 40 Jahren Pause überhaupt erst möglich mache. Er lobte auch den Rückhalt, den das Projekt bei der Landesregierung genieße.

Für Günter Oldekamp, Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus, wird der „Regiopa-Express“ den ländlichen Raum stärken. Er hofft, dass der Bahnhof, der bis Jahresende für rund 2,5 Millionen Euro umgebaut wird, ein „Ort der Identifikation“ wird – ein Ort, an dem sich die Menschen wohlfühlen und an dem sie sich gerne aufhalten.

Zum Abschluss des Festakts nahm Bernd Althusmann noch in der Führerkabine eines Schienenbaggers Platz. Am Haken hingen zwei Schienenstücke, die er – mit leichter Unterstützung des Baggerfahrers – passgenau ins Gleis einsetzte und damit den Lückenschluss symbolisch vollendete.

Bildergalerie

Regiopa-Fest am Bahnhof Neuenhaus

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© Wohlrab, Udo

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