11.11.2022, 11:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Post vom Chefredakteur

Wir stecken viel Energie in das Thema Energie

author Von Steffen Burkert

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

haben Sie Ihre Heizung schon neu justiert? Haben Sie Ihren Duschkopf durch eine wassersparende Version ersetzt? Lüften Sie kürzer und schalten Sie früher das Licht aus? Egal ob neulich beim Friseur, beim Plausch mit Nachbarn oder abends auf einer Geburtstagsfeier: Irgendwann dreht sich zurzeit jedes Gespräch um das Thema Energiepreise. Und ein Thema, über das alle reden, ist natürlich auch ein Thema, das uns Journalisten beschäftigt.

Blackout-Szenarien, steigende Energiekosten und immer neue Meldungen zu mal gut gefüllten, mal doch nicht ausreichenden Gasspeicherständen verunsichern die Menschen. Und manch einer schielt bereits mit bangem Blick in Richtung Jahreswechsel, wenn die Energieversorger ihre Abschlussrechnungen versenden.

Weit weg – und doch ganz nah

„Das Thema scheint einerseits weit weg, liegt die Sicherstellung der Versorgung mit Strom und Gas doch im Zuständigkeitsbereich von Energiekonzernen und Politik. Andererseits ist jeder Einzelne betroffen“, hat unsere Volontärin Anke Mücke festgestellt, die sich in den vergangenen Wochen intensiv in diese Thematik eingearbeitet hat. Wie schätzen lokale Akteure die Situation ein? Wie gut sind Landkreis und Kommunen vorbereitet? Und wie kann jeder selbst effizient Energie sparen? Solchen Fragen ist sie gemeinsam mit sieben weiteren Kolleginnen und Kollegen aus der Lokalredaktion nachgegangen. Entstanden ist daraus eine ganze Serie von Artikeln (die Sie hier nachlesen können). 14 Folgen sind mittlerweile erschienen, weitere sind in Arbeit.

Sachlich erklärt – ohne Panik

„Die Energie-Serie bricht das Riesenthema auf und bringt es näher an die Menschen vor Ort“, erläutert Anke Mücke die Zielsetzung: „Sie erklärt, ordnet ein und informiert – sachlich, ohne Panik. Von der Reportage über eine Alleinerziehende mit Sorgen vor den steigenden Kosten über Begriffserklärungen bis zum Blick auf die Vorbereitungen öffentlicher Einrichtungen beleuchtet die Serie die unterschiedlichsten Facetten des komplexen Themas.“

Klar, einfach die Heizung runterzudrehen spart schnell und effizient Energie. Aber es gibt auch viele weitere Möglichkeiten. Damit befasst sich die aktuelle GN-Serie. Symbolbild: dpa

© picture alliance/dpa

Klar, einfach die Heizung runterzudrehen spart schnell und effizient Energie. Aber es gibt auch viele weitere Möglichkeiten. Damit befasst sich die aktuelle GN-Serie. Symbolbild: dpa

Ursprünglich hatten wir die Serie für die Herbstferien geplant. Das ist eine Zeit, in der unsere Terminkalender etwas leerer sind und wir daher mehr Luft für solch aufwändige Themen haben. Aber während der Recherchen haben wir schnell festgestellt, dass es noch viele weitere Fragen gibt, denen es nachzugehen lohnt. Mein Kollege Sascha Vennemann kümmert sich zum Beispiel gerade um alternative Heizmethoden auf kommunaler Ebene in Wietmarschen und Emlichheim. Die Ergebnisse seiner Recherchen werden demnächst auf GN-Online und natürlich auch in der gedruckten Ausgabe und in unserem E-Paper zu lesen sein.

Sie können also sicher sein, liebe Leserinnen und Leser: In die Frage, wie wir Grafschafter künftig mit Energie versorgt werden (und wie wir sie bezahlen können), stecken wir GN-Redakteure auch in den kommenden Wochen und Monaten noch viel Energie.

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