01.11.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Junge Familie

Warm durch den Winter

author Von Carolin Ernst

Liebe Eltern,

frösteln auf dem Sofa, duschen und baden mit gerade mal warmen Wasser - mit Kindern ist das Energiesparen manchmal besonders schwierig. Denn so richtig verstehen sie noch nicht, warum das gerade in diesem Herbst und Winter notwendig ist.

Bei uns zu Hause haben wir es so gelöst: Es gibt klare Regeln. Zum Beispiel wird der Wasserhahn zum Händewaschen und Zähneputzen immer auf die kälteste Stufe gestellt. Beim Verlassen des Zimmers wird das Licht ausgemacht und gelüftet wird kurz, aber kräftig. Natürlich müssen wir Eltern darauf achten, dass die Regeln auch eingehalten werden. Das bedeutet eben, dass wir durch die Zimmer laufen und selbst das Licht ausknipsen oder die Wasserhähne wieder neu einstellen. Mittlerweile hat sich das bei meinen Töchtern aber schon so eingeprägt, dass sie uns daran erinnern, falls eine Lampe in einem ungenutzten Raum brennt.

Außerdem versuchen wir, es uns auch ohne aufgedrehte Heizung gemütlich zu machen. Dicke Socken - es gibt hier auch ganz warme, selbst gestrickte zu kaufen - oder ein warmer Pullover angezogen und dann gemeinsam unter eine Decke kuscheln. Das ist nicht nur warm, sondern auch sehr schön.

Und wer dann noch kalte Füße hat, dreht einfach die Musik auf und tanzt mit dem Nachwuchs durchs Wohnzimmer!

Weitere Tipps und Artikel rund um das Thema Energiesparen findet ihr übrigens in unserer GN-Serie.

Zippel, das (Tür-)Schlossgespenst

Von Carolin Ernst

Bei Paul lebt ein Schlossgespenst - ja, das geht auch, wenn man in einer einfachen Wohnung lebt. Denn Zippel braucht kein ganzes Schloss, er lebt im Schlüsselloch der Wohnungstür. Das kleine Gespenst kennt die Welt noch nicht und lässt sich von Paul alles erklären. Zum Beispiel den tollen Wasserfall, den die „Awachsana“ (also die Erwachsenen) Toilette nennen.

Paul und Zippel haben viel Spaß zusammen. Und meine Kinder beim Vorlesen auch. Foto: Ernst

Paul und Zippel haben viel Spaß zusammen. Und meine Kinder beim Vorlesen auch. Foto: Ernst

Die Kinder haben richtig viel Spaß beim Vorlesen, wenn sie merken, dass sie mehr wissen als Zippel. Aber sie amüsieren sich auch über den Unfug, den das kleine Gespenst treibt und damit schließlich auch zwei ganz gemeine Jungs in der Schule richtig kleinlaut werden lässt.

Im Kindergarten hat meine Tochter ihren eigenen Zippel gebastelt. Wattevlies mit einer Kugel als Kopf und bunten Haaren - schon ist er fertig. Foto: Ernst

Im Kindergarten hat meine Tochter ihren eigenen Zippel gebastelt. Wattevlies mit einer Kugel als Kopf und bunten Haaren - schon ist er fertig. Foto: Ernst

Im Kindergarten hat meine Tochter sogar ihren eigenen Zippel gebastelt. Der treibt jetzt in unserem Wohnzimmer ab und zu Unfug.

Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst; von Axel Rühle, illustriert von Axel Scheffler, ISBN: 978-3-423-76234-2, gebundene Ausgabe: 15 Euro.

  • Herr Meier genießt den Waldspaziergang. Er sagt: „Hör mal, Schatz: die Grillen!“ Frau Meier rümpft die Nase und antwortet: „Ich rieche nichts!“
  • Welche ist die gefährlichste aller Sportarten? – Fußball! Da wird geschossen und geköpft!
  • Hannes sagt: „Mit unseren Kerzen stimmt was nicht – die werden immer kleiner.“ Julia antwortet: „Ja, seltsam. Auf der Packung steht doch extra: Wachskerzen.“

Unterwegs mit dem Vechtekind: Entlang der Bentheimer Klippen

Von Anja Glöckner

Für uns ist das derzeit schöne Herbstwetter ein toller Grund, eine Wanderung durch die Grafschaft zu unternehmen. Mit etwas Proviant im Rucksack und den Wanderschuhen an den Füßen ging es neulich für uns auf nach Bad Bentheim. Unser Ziel waren die Bentheimer Klippen.

Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Wanderung zu starten, und auch die Strecken können ganz unterschiedlich ausfallen. Wir sind mitten im Ort gestartet, denn wir hatten uns im Vorfeld über die App „Komoot“ für die Route „Bentheimer Sandstein – Alter Steinbruch Runde von Bad Bentheim“ entschieden. Dieser Weg ist etwa sieben Kilometer lang. Unsere Kinder haben diese Runde super gemeistert. Über kleine, schmale Pfade sind wir immer weiter in Richtung Bentheimer Klippen gelaufen. An einer Stelle kamen wir über einen langen Abhang, der sich im Winter wunderbar als Rodelberg eignen könnte. Die Natur rund um die Bentheimer Klippen ist sehr schön und an vielen Stellen kann man weit hinunterschauen. Es empfiehlt sich jedoch, festes Schuhwerk zu tragen und auf den Wegen zu bleiben, da sonst Absturzgefahr droht.

Etwa sieben Kilometer lang ist die Route „Bentheimer Sandstein – Alter Steinbruch“. Foto: Glöckner

Etwa sieben Kilometer lang ist die Route „Bentheimer Sandstein – Alter Steinbruch“. Foto: Glöckner

Wir haben an vielen Stellen angehalten und die Natur auf uns wirken lassen. An einer Stelle haben wir in einem Sandstein Schnitzereien gefunden. Wie alt diese sind, konnten wir leider nicht herausfinden. Zu sehen waren unter anderem ein Gesicht, eine Hand und eine Art Wappen. Es gibt also viel zu sehen und zu entdecken, die Bentheimer Klippen sind für viele Wanderer ein großartiges Ziel.

Ein Gesicht, eine Hand und ein Wappen sind auf einem Stein bei den Bentheimer Klippen verewigt. Foto: Glöckner

Ein Gesicht, eine Hand und ein Wappen sind auf einem Stein bei den Bentheimer Klippen verewigt. Foto: Glöckner

Viele Wanderer starten ihre Wanderung auch ab dem Parkplatz unterhalb der Freilichtbühne im alten Steinbruch. Von dort aus sind es nur wenige Meter bis zur großen Brücke, die über die sogenannte Franzosenschlucht führt. Daran angrenzend befindet man sich dann auch schon im Waldgebiet der Bentheimer Klippen.

Wer noch etwas länger wandern möchte, dem kann ich die Route der Grafschafter Spurensuche „Auf den Spuren des Bentheimer Goldes“ ans Herz legen. Diese hat eine Länge von knapp elf Kilometern. Infos gibt es auf der Website vom Grafschaft Bentheim Tourismus.

Hier gibt es noch weitere Ausflugstipp von „Vechtekind“ Anja Glöckner!

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