Wohnen und Garten
29.10.2022, 06:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Untergrenzen für die Raumtemperatur

Das Temperaturempfinden der Menschen unterscheidet sich sehr stark. Die Verbraucherzentrale gibt Empfehlungen für die Gradzahl in den jeweiligen Räumen. Foto: dpa

© pa/obs/Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Das Temperaturempfinden der Menschen unterscheidet sich sehr stark. Die Verbraucherzentrale gibt Empfehlungen für die Gradzahl in den jeweiligen Räumen. Foto: dpa

Jeder hat es sicher schon einmal gehört. Und es ist wahr: Man kann im Schnitt sechs Prozent des Energieverbrauchs sparen, wenn die Temperatur in den Räumen nur um ein Grad abgesenkt wird. Darauf verweist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einer Erklärung zur Energieeinsparung.

Das Problem: Jeder Mensch hat ein anderes Temperaturempfinden. Der eine friert schon bei 20 Grad, während die andere bei diesem Wert bereits den Pulli auszieht.

Doch welche Temperaturen empfehlen eigentlich Energie- und Umweltexperten? 20 bis 22 Grad für Wohnräume wie das Wohn- und Esszimmer sowie für Kinderzimmer und Arbeitsraum, lautet der übliche Tipp. Das erreicht man mit Stufe 3 am mechanischen Thermostat. Im Schlafzimmer reichen die Empfehlungen von 16 bis 18 Grad, das entspricht Stufe 2.

Auch in der Küche kann etwas weniger geheizt werden, denn hier produziert man beim Kochen und Backen sowieso Wärme. 18 Grad werden in der Regel genannt (Stufe 2 bis 3). In weniger genutzten Räumen reichen 16 Grad (Stufe 2) aus – aber nicht weniger, sonst droht auf Dauer eine gefährliche Schimmelbildung, die negative Folgen auch für das Mauerwerk haben kann, warnt das Umweltbundesamt. Aufwendige und teure Reparaturen wären die Folge.