09.12.2022, 11:00 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Post vom Chefredakteur

Streifzug durchs Grafschafter Jahr: Kommen Sie mit?

author Von Guntram Dörr

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn die Zeit gefühlt immer schneller rennt, die Nachrichten sich überschlagen und selbst Weihnachten, das Fest der Besinnung, zum Stressfaktor wird, weil noch immer nicht alle Geschenke besorgt sind und ein Marathon an Familientreffen droht – dann lassen Sie uns einen Punkt machen. Wenigstens einmal im Jahr sollte Atemholen angesagt sein, und dafür machen wir ein Angebot: Am 31. Dezember, und keinen Tag früher, erscheint unser großer Jahresrückblick. Die GN möchten Sie mitnehmen zu einem Streifzug durch das Grafschafter Jahr.

Ein echtes Nachschlagewerk

Gerade entsteht in der Redaktion ein 60 Seiten starkes Heft im handlichen Format, das sich mit Muße durchblättern lässt. Ein Magazin auf Papier, wie es Tageszeitungen im digitalen Zeitalter nur noch selten anbieten. Aber eben auch ein Dokument, das bei der Orientierung hilft, manche schon vergessene Episode neu erzählt und – vor allem – die Top-Themen aus 2022 bündelt, strukturiert und auf den neuesten Stand bringt. Der GN-Jahresrückblick ist für unser Medienhaus ein Erfolgsprodukt, das wissen wir aus zahlreichen Reaktionen und erkennen es am Interesse unserer Werbekunden, die mit ihren Anzeigen auf sehr vielen Seiten vertreten sind. Sie wissen: Viele Leser legen das Heft weg, um es immer wieder als Nachschlagewerk hervorzuholen.

Mit Glanz ins neue Jahr? Diesmal darf zu Silvester wieder Feuerwerk aufsteigen. Ein Brauch, den viele Grafschafter mit guten Wünschen für eine herausfordernde Zukunft verbinden. Foto: Henkenborg

© Henkenborg, Julia

Mit Glanz ins neue Jahr? Diesmal darf zu Silvester wieder Feuerwerk aufsteigen. Ein Brauch, den viele Grafschafter mit guten Wünschen für eine herausfordernde Zukunft verbinden. Foto: Henkenborg

Auf den Punkt gebracht

Die Welt, der Sport, die Grafschaft, der lokale Wirtschaftsrückblick: So unterteilen wir auch diesmal die vier großen inhaltlichen Rubriken. Meine Kollegin Anke Mücke hat dafür eine akribische Vorarbeit geleistet und die vielen Hundert Artikel über das Geschehen in der Grafschaft während der vergangenen zwölf Monate im digitalen GN-Archiv durchforstet. Aus diesem Quellenstudium entstand eine Art Drehbuch, nach dem unsere Reporter ihre Geschichten schreiben. Doch, ja, Sie haben richtig gelesen: Jeder Artikel im GN-Jahresrückblick wird neu geschrieben, indem Sachverhalte komprimiert und auf den Punkt gebracht werden. Das erzeugt Spannung und Aktualität.

Eis, Wasser, Schweinepest

Nur damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, eine Vorstellung von dieser journalistischen Herausforderung bekommen: Allein über die Eissporthalle in Nordhorn sind im zurückliegenden Jahr an die 30 Berichte, Kommentare und Hintergrundartikel erschienen. Kaum geringer fiel das Volumen aus, als es im trockenen Sommer um „Wasser“ ging und erstmals so richtig deutlich wurde, dass ein stets für selbstverständlich gehaltener Lebensquell nicht länger verschwendet werden darf. Einen ähnlich großen Raum nahmen die Auswirkungen der Schweinepest auf den Zeitungsseiten und in unserem Online-Portal ein. Die Seuche bedrohte nicht nur Landwirte existenziell, sondern hat auch die Grafschafter Öffentlichkeit stark beschäftigt.

Der Weltmeister muss ins Heft

Das sind nur drei von vielen herausragenden Themen, die in der Grafschaft für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Im Sport-Ressort, wo Holger Wilkens aus der Fülle der Ereignisse eine Agenda entwickelte, die auf Magazinseiten passen muss, ist die Herausforderung kaum geringer. Zumal das Endspiel der Fußball-WM erst am 18. Dezember stattfindet und der neue Titelträger noch unbedingt im Heft untergebracht werden muss! Schon einen Tag später ist Deadline, denn ein solches Produkt braucht für die technische Bearbeitung, die Fertigung des Hochglanzumschlages und natürlich den Druck einen größeren Vorlauf, damit es pünktlich zu Ultimo erscheinen kann.

Die Schlagzeilen des Jahres

Die ganze Welt liegt bei der aktuellen Produktion des 60-Seiten-Heftes wieder in den Händen von Andre Berends, der die größte Fülle des Materials händeln muss. Er steht vor der Herausforderung, die leider (oft negativ behafteten) Schlagzeilen aus 2022 um Corona, Ukraine-Krieg, Energiekosten und Geldentwertung zu bewerten, ohne zu vergessen, dass auf dem Planeten das Leben in anderer Hinsicht weitergegangen ist. Insgesamt bleibt die große GN-Rückschau ein Gemeinschaftswerk, an dem unsere Medienproduktion, das Marketing, die Verkaufsabteilung und natürlich die Druckerei einen wichtigen Anteil haben.

Ganz persönlich: „Mein 2022“

Sie glauben, wir müssten mit einem derartigen journalistischen Angebot doch schon Routine haben? Stimmt, wir machen den Jahresrückblick in vergleichbarer Weise seit 25 Jahren, aber der Redaktion fallen immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten und neue Herangehensweisen bei der Umsetzung ein. So finden wir es wichtig, dass persönlich gehaltene „Rückblicke im Rückblick“ unter der Rubrik „Mein 2022“ erscheinen. Das ist für manchen die schwerste Übung.

Was kommt auf den Titel?

Routine also? Ich würde Sie gerne einladen, einmal Mäuschen zu spielen, wenn die Redaktion in die heiße Rückblick-Phase steuert. Sie würden sich wundern. Denn die Tücke liegt nicht im Detail, sondern zeigt sich an unzähligen Punkten – vom durchgängig verwendeten Präsens in der Sprache bis hin zum Impressum, das alle Mitwirkenden verzeichnet. Am Ende stellt sich die Königsfrage: Was kommt auf die Titelseite?

Übrigens: An den großen GN-Jahresrückblick kommt jeder heran, der unsere Tageszeitung und/oder das GN-E-Paper bezieht, das Magazin liegt selbstverständlich ebenfalls den Printausgaben an den Verkaufsstellen bei. Ich kann Ihnen schon verraten, dass auch das neue Magazin spannend und informativ wird. Nehmen Sie sich Zeit für die Lektüre, es lohnt sich.

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