Auto und Motor
18.08.2022, 16:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Porsche 911 GT3 RS: Anpressdruck für schnellere Kurvenfahrt

Für die Rennstrecke gemacht: Der Porsche 911 GT3 RS erreicht durch aktive Elemente einen größeren Anpressdruck als das Grundmodell. Foto: dpa

© picture alliance/dpa/Porsche AG

Für die Rennstrecke gemacht: Der Porsche 911 GT3 RS erreicht durch aktive Elemente einen größeren Anpressdruck als das Grundmodell. Foto: dpa

Stuttgart Der Porsche 911 rückt wieder näher an die Rennstrecke: Dafür hat der Sportwagenhersteller jetzt den GT3 zum RS-Modell aufgerüstet. Das zweisitzige Coupé ist ab Jahresende zu Preisen ab 219.517 Euro zu haben, wie Porsche mitteilt.

Käufer bekommen nicht nur etwas mehr Leistung als beim GT3, sondern vor allem auch eine ausgeklügelte Aerodynamik, die höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Aktive Elemente an der Front und dem großen, erstmals über das Fahrzeugdach ragenden Heckflügel verdreifachen den Anpressdruck gegenüber dem Grundmodell, sodass der Fahrtwind bei 200 km/h mit mehr als 400 Kilo auf dem Auto lastet.

Zudem haben die Schwaben einen zentralen Kühler unter der Frontklappe eingebaut. Das kostet zwar den Kofferraum, schafft aber Platz für die aktiven Aerodynamik-Elemente im Bug, ist effektiver und sorgt mit riesigen Kiemen zudem für eine optische Differenzierung.

Auch der Antrieb ändert sich gegenüber dem GT3 etwas. So steigt die Leistung des vier Liter großen Sauger-Sechszylinders von 375 kW/510 PS auf 386 kW/525 PS. Der Sprintwert für 0 auf 100 km/h verkürzt sich von 3,6 auf 3,2 Sekunden. Den Durchschnittsverbrauch gibt Porsche dabei mit 13,4 Litern an und den CO2-Ausstoß mit 305 g/km.

Zwar lassen sich die Spoiler etwa auf einer langen Geraden auf Knopfdruck flach stellen, sodass der Abtrieb deutlich geringer ist, doch macht sich der größere Luftwiderstand bei der Höchstgeschwindigkeit trotzdem bemerkbar: Während der 911 GT3 bei knapp 320 km/h erreicht, ist für den 911 GT 3 RS laut Porsche bei 296 km/h Schluss.