29.12.2021, 09:48 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Junge Familie

Nur mit der Ruhe

author Von Carolin Ernst

Liebe Eltern,

mit Kindern im Haus ist es mit der Ruhe so eine Sache. Bei uns geht es eigentlich ziemlich oft hoch her - wenn meine Töchter nicht in einer Tour plaudern, schaue ich sie schon manchmal argwöhnisch an, ob wohl alles in Ordnung ist. Wenn aber neben dem alltäglichen Wirbel noch mehr dazukommt, schwirrt mir oft ordentlich der Kopf.

Zum Beispiel vor den Weihnachtsfeiertagen - wenn ich den Überblick über die Geschenke verliere und Tante, Onkel oder Oma noch einen Tipp haben wollen, worüber sich die Mädchen freuen. Oder mir plötzlich einfällt, dass wir ja am zweiten Feiertag auch etwas Leckeres essen wollen. Solche zusätzlichen Dinge neben Kindergarten und Schule, Haushalt und Arbeitsleben zu wuppen, ist manchmal schon ein kleiner Kraftakt.

Blöd ist es, wenn dann die Energie für die richtig wichtigen Sachen fehlt: für entspannte Zeit zusammen, ohne zur nächsten Aufgabe zu hetzen. Darum nehme ich mir vor (und das nicht nur, weil ein neues Jahr beginnt), die Ansprüche an mich selbst etwas runterzufahren. Denn die Kinder freuen sich auch über Pizza am Feiertag - und ich mich darüber, wenn wir alle zufrieden sind.

Rutschen an den Sieben Seen

Von „Vechtekind“ Anja Glöckner

Vor vielen Jahren habe ich durch Zufall von den „Sieben Seen“ erfahren und mich direkt in dieses kleine, aber feine Naturschutzgebiet verliebt. Die Sieben Seen, wie sie auf deutscher Seite genannt werden heißen eigentlich Bergvennen und liegen direkt an der Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland.

Rund herum führt der „Grenzpad“, den man wunderbar mit dem Fahrrad befahren kann. Innerhalb der Bergvennen ist das Radfahren nicht gestattet. Die wunderschöne Heidelandschaft ist zu jeder Jahreszeit eine Augenweide. Hier haben sich vor vielen Jahren eine Vielzahl von Tieren angesiedelt, die man von vielen Standpunkten aus gut beobachten kann. Zudem laden einige Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Der kleine Rundweg durch die Bergvennen hat eine Länge von 2,3 Kilometer. Diesen Weg kann man jedoch nur zu Fuß bestreiten, da er teilweise aufgrund vom Wurzelwerk der Bäume recht uneben ist. Am Anfang und Ende stehen große Informationstafeln.

Ruhe und Stille finden Spaziergänger vor allem in der kalten Jahreszeit an den Sieben Seen. Foto: Glöckner

Ruhe und Stille finden Spaziergänger vor allem in der kalten Jahreszeit an den Sieben Seen. Foto: Glöckner

Wer dann den Grenzpad noch ein Stückchen weiter in Richtung NOH GIP fährt, kommt bei den Schrebergärten am Ootmarsumer Weg in Nordhorn entlang. Dort befindet sich eine große Grenzrutsche, auf der man auf der deutschen Seite hochklettert und dann in die Niederlande rutschen kann. Die Grenzrutsche gehört zu einer der zahlreichen Grenzerlebnisstationen, die es an vielen Stellen entlang der deutsch-niederländischen Grenze in der Grafschaft gibt.

Für uns sind die Sieben Seen immer ein kleiner Ausflug in die Natur, in der man die Ruhe und Stille eben dieser wunderbar genießen kann.

Die Autorin: Anja Glöckner aus Nordhorn ist das „Vechtekind“. Unter diesem Titel betreibt sie seit 2019 im Internet einen Familienblog für die Grafschaft Bentheim und die nähere Umgebung.


Ein Piks für Kinder

Von Vivienne Kraus

Seit einigen Tagen dürfen in Deutschland Kinder gegen das Coronavirus geimpft werden. Jeder der älter als fünf Jahre ist, darf sich von einem Kinderarzt impfen lassen. Deshalb gab es schon vor Weihnachten lange Schlangen vor den Kinderarztpraxen in Nordhorn. Die Kinderärztin Alexa Tabel zum Beispiel hat bisher 600 Kinder geimpft.

Aber nicht nur in Arztpraxen wird geimpft. In einer Turnhalle in Nordhorn hat der Landkreis eine Impfstation aufgebaut. Bei einer besonderen Aktion am 22. Januar sollen hier besonders viele Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit einer Spritze vor Corona geschützt werden.

Der kleine Piks gegen das Coronavirus ist besonders wichtig, damit die Pandemie zu Ende geht. Je mehr Leute sich impfen lassen, desto weniger werden von Corona krank. Mit zwei Spritzen in den Oberarm können sich alle gegen das Virus schützen. Für Kinder gibt es einen besonderen Impfstoff. Der ist allerdings schwer zu bekommen, weil gerade sehr viele Kinder geimpft werden möchten.

Vor der Impfung werden die jungen Patienten und ihre Eltern von einem Arzt über den besonderen Impfstoff aufgeklärt. Nach dem Piks bekommt jeder einen kleinen Aufkleber in den gelben Impfpass. Auf dem steht, welcher Impfstoff benutzt wurde.

Damit die Impfung richtig schützt, brauchen manche Erwachsene nach einiger Zeit eine dritte Impfung. Die nennt man Booster. Auch Jugendliche möchten gerne die dritte Impfung bekommen. Das ist aber noch nicht erlaubt. Bei vielen Jugendlichen ist der zweite Piks erst wenige Monate her, deshalb ist es gar nicht so schlimm, dass sie erst zweimal geimpft sind.

Um Newsletter auswählen zu können, müssen Sie auf GN-Online angemeldet sein.

Bereits registriert?
Noch nicht registriert?
Newsletter abonnieren

Deine Auswahl kannst du jederzeit ändern. Du erhältst den Newsletter kostenfrei an die E-Mail-Adresse, die du in deinem Benutzerkonto hinterlegt hast.

Mehr GN-Newsletter »

Vorschau
So erreichen Sie uns

Digital
Hilfecenter

Zentrale
Telefon 05921 707-0

Redaktion
Telefon 05921 707-300

Anzeigen
Telefon 05921 707-400

Abo-Service
Telefon 05921 707-500

E-Mail
gn@gn-online.de

Postanschrift
Grafschafter Nachrichten
Coesfelder Hof 2
48527 Nordhorn