Ratgeber
11.11.2022, 10:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Nudelgerichte gelten als Wohlfühlessen

Klassische Makkaroni und eine herrliche Käsesoße mit viel Cheddar, Ketchup und Chilisoße schmecken herrlich. Foto: dpa

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Klassische Makkaroni und eine herrliche Käsesoße mit viel Cheddar, Ketchup und Chilisoße schmecken herrlich. Foto: dpa

Nudeln sind lecker - aber auch als Dickmacher verschrien. Und da ist was dran: 100 Gramm gekochte Nudeln aus Weizen oder Dinkel liefern zwischen 130 und 150 Kilokalorien. Doch auch alternative Pasta aus eiweißreichen Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Erbsen weisen einen vergleichbaren Energiegehalt auf, rechnet die Verbraucherzentrale vor. Wäre es da nicht clever, der Werbung zu folgen und zu kalorienarmen Alternativen, wie Konjak- oder Alginatnudeln, zugreifen? Was halten die Verbraucherschützer davon? Konjaknudeln aus dem Mehl der Konjakwurzel enthalten den Ballaststoff Glucomannan. Er kann die 50-fache Menge seiner eigenen Masse an Wasser aufnehmen, so dass durch das Aufquellen im Magen die Sättigung länger anhält, klärt Silke Noll, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale, auf. Alginat ist ein unverdauliches Kohlenhydrat aus Algen. Beide Stoffe können vom Körper nicht verwertet werden. Dadurch sind die Nudeln sehr energiearm, liefern kaum Nährstoffe, so Noll.

Die Kalorienfalle beim Pastaessen unterschätzen viele: die Soße. Gerade wenn sie aus Sahne und Käse besteht, strotzt sie vor Energiegehalt und damit vielen Kalorien. Wählt man Tomaten und anderes Gemüse, schlagen diese weniger auf die Hüften. dpa